• IT-Karriere:
  • Services:

Flux All-in-One: 3D-Drucker, Scanner und Lasergravierer in einem

Innerhalb weniger Stunden hat ein modulares 3D-Drucker-System auf Kickstarter das gesetzte Ziel von 100.000 US-Dollar erreicht. Durch auswechselbare Köpfe kann es auch scannen und per Laser gravieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Flux - CNC-System
Flux - CNC-System (Bild: Flux)

Mit einer preiswerten Kombination aus 3D-Drucker, Scanner und Laserkopf zum Gravieren hat ein taiwanisches Team bei Kickstarter großes Interesse geweckt. Das System heißt Flux All-in-One und ist ein CNC-System nach dem Delta-Prinzip. Über kugelförmige Magnete können ohne viel Montageaufwand verschiedene Werkzeugköpfe benutzt werden. Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne werden drei Köpfe vorgestellt: ein Druckkopf für 3D-Drucke auf FDM-Basis, ein Scan-Kopf zum Einscannen dreidimensionaler Objekte und ein Laserkopf zum Gravieren verschiedener Materialien. Das Team Flux Technology LLC hat bereits vier Prototypen gebaut und will über Kickstarter nun die Massenproduktion finanzieren.

  • Flux All-in-One (Foto: Flux3dp)
Flux All-in-One (Foto: Flux3dp)
Stellenmarkt
  1. Concordia Versicherungsgesellschaft a.G., Hannover
  2. ING Deutschland, Frankfurt

Die Steuerung wie auch Konfiguration des Geräts soll über ein Tablet oder Smartphone möglich sein. Dazu dient eine Bluetooth-Schnittstelle. Alternativ stehen auch ein USB-Anschluss und ein SD-Kartenleser im Gerät zur Verfügung. Über eine offengelegte API und Konstruktionsunterlagen sollen Entwickler auch eigene Köpfe entwerfen und ansteuern können.

Als 3D-Drucker schafft das System eine maximale Druckgeschwindigkeit von 100 mm/s. Die Ansteuerungsgenauigkeit auf X-Y-Ebene soll bei 0,02 mm liegen, die minimale Schichthöhe liegt bei 0,05 mm. Als Druckmaterial kann Filament mit 1,75 mm Durchmesser benutzt werden. Der Druckraum des Systems beträgt 17 cm im Durchmesser und 18 cm in der Höhe.

Der Scanner-Kopf arbeitet mit einem 5-mW-Laser und einer 1,3-Megapixel-Kamera. Damit soll eine Genauigkeit von 2 bis 3 mm pro Scan-Punkt erreicht werden können. Der Scan-Raum liegt bei 14 cm Durchmesser und 8,5 cm Höhe.

Der Gravierkopf verfügt über einen 200-mW-Laser, damit kann eine große Anzahl von Materialien, außer Metall, graviert werden. Geschnitten werden können damit aber nur Papier, Pappe und sehr dünne Schaumstoffe. Die Arbeitsfläche beträgt 15 cm im Durchmesser.

Preis gibt Anlass zu Misstrauen

Bei der noch laufenden Kickstarter-Kampagne beginnt der Preis für das System bei 499 US-Dollar, der Kopf für die Lasergravur kostet noch einmal 80 US-Dollar Aufpreis. Mit der Auslieferung soll im Juli 2015 begonnen werden.

Der Preis ist durchaus günstig - und liefert Anlass zum Misstrauen. Die Makible-Pleite hielt dieses Jahr die 3D-Drucker-Szene in Atem und hat zu einer Debatte geführt, ob ein Wettbewerb um den günstigsten (Kickstarter-) Preis für einen 3D-Drucker tatsächlich sinnvoll ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Conan Exiles für 10,29€, Titanfall 2 für 4,49€, Die Sims 4 für 5,49€, Mafia 3...
  2. (nur ein Gutschein pro Kunde)

plutoniumsulfat 12. Nov 2014

stimmt, die meisten haben dann entweder kein gravieren und scannen ist auch noch recht neu.

SchmuseTigger 12. Nov 2014

Nö, ist irgendwie echt nicht so Präzise, der 800$ (also ähnliche Preisklasse/Größe) 3D...


Folgen Sie uns
       


Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  2. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar
  3. Smartwatch Apple Watch 3 hat Probleme mit Watch OS 7

Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
Tutorial
Was ein On Screen Display alles kann

Werkzeugkasten Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.
Von Marc Sauter


      •  /