Flutter: Google kauft Spezialisten für Gestensteuerung
Vielleicht können bald Google Glass, Android-Geräte und Desktop-Rechner dank einer Neuerwerbung von Google Gesten erkennen, die ihr Benutzer vor deren Webcam durchführt. Das Startup Flutter(öffnet im neuen Fenster) , das eine solche Technik für Mac OS X entwickelte, wurde nach eigenen Angaben von Google übernommen. Die Website Techcrunch hat erfahren, dass der Verkaufspreis bei 40 Millionen US-Dollar lag.
Wer die Mac-Anwendung noch nicht kennt, kann sie weiterhin aus dem App-Store herunterladen. Flutter versichert auf seiner Website, dass die Software auch weiterhin erhältlich bleiben soll. Die Flutter-App(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 4,50 Euro.
Handgesten vor der Webcam können zum Starten, Pausieren und Überspringen von Musiktiteln bei iTunes, Spotify, Rdio, MPlayerX, VLC, Ecoute und Quicktime sowie zur Steuerung von Präsentationen in Keynote und von Videos in Youtube und Netflix eingesetzt werden.
Nach Informationen von Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) wurde diese Software rund eine Million Mal heruntergeladen. Im August sollte wohl ein neues Produkt vorgestellt werden, doch diese Pläne wurden nach Angaben von Techcrunch kurzfristig abgesagt. Für Windows ist Flutter bislang nicht offiziell erhältlich.
Gestensteuerungen über Leap Motion oder Microsofts Kinect sind mittlerweile nicht mehr auf den Spielebereich beschränkt. Mit Flutter lässt sich beispielsweise Chrome rudimentär steuern.
Was Google künftig mit der Gestenerkennung konkret vorhat, ist nicht bekannt.
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