Flugzeug: Boeing baut wieder die 737 Max

Aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten unter anderem wegen dieses Flugzeugs und Corona entlässt Boeing mehrere Tausend Mitarbeiter.

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Geparkte Boeing 737 Max (in Seattle im Juni 2019): Verbesserungen am Arbeitsplatz und bei der Produktqualität
Geparkte Boeing 737 Max (in Seattle im Juni 2019): Verbesserungen am Arbeitsplatz und bei der Produktqualität (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

Fliegen darf die Maschine weiterhin nicht. Doch der US-Luftfahrtkonzern Boeing baut das Passagierflugzeug Boeing 737 Max wieder. Die Produktion stand seit Anfang des Jahres still.

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Die Fertigung in Renton im US-Bundesstaat Washington sei zunächst in geringem Umfang angelaufen. Grund sei, dass "mehr als ein Dutzend Initiativen zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz und der Produktqualität" eingeführt worden seien. Die Produktion werde im Laufe des Jahres schrittweise hochgefahren werden, kündigte Boeing an.

Das Produktionssystem sei weiterentwickelt worden, sagte Walt Odisho, Leiter des 737-Programms. "Diese Initiativen sind der nächste Schritt zur Schaffung einer optimalen Bauumgebung für die 737 Max."

Boeing hatte den Bau dieses Flugzeugtyps im Januar gestoppt. Die zuvor fertiggestellten Maschinen konnten nicht ausgeliefert werden, weil für die 737 Max ein weltweites Flugverbot besteht. Wann es aufgehoben wird, ist unklar.

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Das Flugverbot war verhängt worden, nachdem zwei Maschinen dieses Typs abgestürzt waren. Bei den Unglücken im Oktober 2018 und im März 2019 starben 346 Menschen. Grund war ein Fehler in einer Flugsteuerungssoftware.

Der Konzern bekommt das Problem nicht in den Griff. Stattdessen werden neue bekannt: Anfang April wurden zwei weitere Softwarefehler entdeckt. Probleme gibt es aber nicht nur bei der Software: So wurden bei einer Überprüfung in den Tanks und an anderen Stellen der 737 Max Fremdkörper gefunden, die dort nicht hingehörten.

Boeing in der Krise

Wegen der Probleme mit der 737 und mit dem Raumfahrzeug Starliner musste kurz vor dem Jahreswechsel Boeing-Chef Dennis Muilenburg gehen. Das alles wirkt sich negativ auf das wirtschaftliche Ergebnis aus.

Als Konsequenz hat der Luftfahrtkonzern Ende April angekündigt, die Belegschaft bis Ende dieses Jahres um zehn Prozent zu verkleinern. Ein Teil der Stellen soll durch natürliche Fluktuation abgebaut werden. Aber nicht nur: In dieser Woche hat Boeing-Chef Dave Calhoun angekündigt, dass 6.770 Mitarbeiter entlassen würden. Rund 5.500 Mitarbeiter sollen das Angebot angenommen haben, mit einer Abfindung zu kündigen.

Insgesamt will der Konzern 16.000 Arbeitsplätze streichen. Am härtesten wird es die Flugzeugsparte treffen: Dort werden 15 Prozent der Stellen abgebaut.

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