Abo
  • IT-Karriere:

Flugverkehrskontrolle: Amazon will Drohnenverkehr regeln

Amazon schlägt vor, den Drohnenverkehr in den USA mit Flugzonen in unterschiedlichen Höhen und Geschwindigkeiten zu regeln. Die Drohnen sollen über eine Bodenkontrolle gesteuert werden und auch untereinander Positionsdaten austauschen, um notfalls ihren Kurs zu ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Lieferdrohne für Amazon Prime Air
Lieferdrohne für Amazon Prime Air (Bild: Amazon)

Die Planungen für einen regulären Drohnenflugverkehr schreiten voran - obwohl derzeit noch nicht abzusehen ist, ob eine Flugverkehrskontrolle wegen einer starken Zunahme der kleinen unbemannten Flugobjekte notwendig sein wird.

Stellenmarkt
  1. HMS Technology Center Ravensburg GmbH, Ravensburg
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Auf einer Konferenz zur Abstimmung der Entwicklungen auf dem Gebiet der Drohnenflugkontrolle, die von der Nasa veranstaltet wurde, präsentierte Amazon laut einem Bericht von The Verge seine Vorschläge.

"Der Himmel wird zunehmend überfüllt werden, wenn kommerzielle und private unbemannte Flugobjekte, gemeinhin Drohnen genannt, populärer werden", sagte Parimal Kopardekar, der als Manager für das Nasa-Projekt Safe Autonomous Systems Operations arbeitet.

Das Grundprinzip ist einfach: Auf einer Höhe von bis zu 60 Metern sollen nur sehr langsame Flugbewegungen stattfinden, zwischen 60 und 120 Metern hingegen schnellere Bewegungen für den Langstreckenverkehr. Zwischen 120 und 150 Metern soll eine Flugverbotszone eingerichtet werden. Die Steuerung der Drohnen soll zentral vom Boden aus erfolgen. Auch eine Kommunikation der Fluggeräte untereinander soll stattfinden, um sich zu koordinieren und Befehle weiterzuleiten.

Ein Quadcopter ohne Internetverbindung mit einem menschlichen Piloten am Boden dürfte nur in den unteren Luftraum.

Das US-Unternehmen Precisionhawk hat bereits eine Flugverkehrskontrolle für seine Drohnen entwickelt, die für die Überwachung von Erdölförderanlagen und landwirtschaftlichen Nutzflächen gedacht sind.

Wie erkennt man die winzigen Drohnen?

Einige Firmen haben Systeme entwickelt, die ebenfalls wichtige Bausteine für ein solches System darstellen könnten. Dazu gehört eine Überprüfung der Flugreichweite anhand des Akkustands und der Umgebung. Ein anderes Unternehmen entwickelt eine Datenbank, die sogenannte No-Fly-Zonen enthält, und mit der Privatleute Drohnenüberflüge über ihr Grundstück untersagen können. Prototypen für die Kollisionsvermeidung bestehen genauso wie Werkzeuge, um ganze Flotten von Drohnen zu befehligen.

Die größte Herausforderung bei der Integration von Drohnen in den Luftraum ist ein zuverlässiges Verfolgungssystem. Radar eignet sich aufgrund der niedrigen Flughöhen und der extrem kleinen Flugkörper nicht. Dennoch müssen die Drohnen vom Boden und von anderen Flugzeugen aus erkannt werden können. Die Nasa versucht deshalb, mit Mobilfunkanbietern und ihren Masten ein Ortungssystem aufzubauen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,22€
  2. 3,99€ statt 19,99€
  3. 3,99€
  4. 36,99€

bungeeee 30. Jul 2015

Der "Pilot" der Paketdrohne muss dann aber nicht zwangsläufig in Deutschland zu...

McFly 30. Jul 2015

möchte auch keine Drohnen, aber aus gründen der Lautstärke. Die Strasse auf der ich wohne...

Nastert 29. Jul 2015

Kann man in den Dingern nicht so eine Technik wie im Flugzeug installieren, ich glaube...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7 Pro - Hands On

Das Oneplus 7 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone des chinesischen Startups. Es verfügt über drei Kameras auf der Rückseite und eine ausfahrbare Frontkamera. Das Smartphone erscheint im Mai zu Preisen ab 710 Euro.

Oneplus 7 Pro - Hands On Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
    2. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
    3. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden

    Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
    Strom-Boje Mittelrhein
    Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

    Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

    1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
    2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
    3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

      •  /