Iran: Hunderttausende Reisende sitzen wegen Krieg in Nahost fest
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Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran haben eine Kettenreaktion von Luftraumsperrungen im Nahen Osten ausgelöst und dadurch sind Hunderttausende Reisende gestrandet, werden umgeleitet oder wurden gar ohne klare Perspektive zurückgelassen, wie der Guardian berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
Großflughäfen in Dubai, Abu Dhabi und Doha stellten den Betrieb ein, nachdem Israel, Katar, Syrien, Iran, Irak, Kuwait und Bahrain ihren Luftraum sperrten. Die Vereinigten Arabischen Emirate verkündeten eine "vorübergehende und teilweise Sperrung" des eigenen Luftraums. Der Flugtracking-Dienst FlightRadar24 zeigt über dem Land keinerlei Flugbewegungen mehr an.
Die großen Golfairlines im Ausnahmezustand
Am härtesten traf es die drei Carrier, die bei diesen Drehkreuzen dominieren: Emirates, Qatar Airways und Etihad. Laut dem Luftfahrtanalyse-Unternehmen Cirium befördern diese Airlines täglich rund 90.000 Passagiere allein durch ihre jeweiligen Heimatflughäfen. Mehr als 1.000 Flüge wurden am Samstag annulliert. Von rund 4.218 planmäßig im Nahen Osten landenden Flügen fielen 966 aus – knapp 23 Prozent. Zählt man auch die gestrichenen Abflüge hinzu, stieg die Zahl auf über 1.800 gestrichene Verbindungen.
Dubais internationaler Flughafen – der weltweit verkehrsreichste für internationale Flüge – soll durch Irans Vergeltungsschläge Schäden erlitten haben, ebenso wie das Wahrzeichen Burj Al Arab. Vier Menschen wurden verletzt. Abu Dhabi Airports meldete per X einen Todesfall und sieben Verletzte am Zayed International Airport in einem Beitrag, den der Airport kurz darauf wieder löschte.
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