Flugsimulator: Microsoft stoppt Flight

Über Facebook und andere soziale Netzwerke hatten sich die Berichte zuerst verbreitet: Microsoft schließt sein Studio in Vancouver, stellt den Betrieb von Flight(öffnet im neuen Fenster) ein und stoppt die Entwicklung unter anderem von dem für Kinder gedachten, auf Kinect basierenden Project Columbia. Inzwischen hat sich Microsoft öffentlich zu Wort gemeldet und bestätigt, dass die im Februar 2012 gestartete Free-to-Play-Flugsimulation Flight tatsächlich nicht weiterentwickelt wird. Sie soll in der aktuellen Form aber zumindest vorerst weiter verfügbar sein.
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Einen konkreten Grund nennt Microsoft nicht, sondern spricht nur allgemein von einer "Überprüfung des Portfolios" – normalerweise die Umschreibung für fehlende Kunden. Nach Angaben des Konzerns ist das Studio in Vancouver aber nicht geschlossen – es gebe eine Reihe weiterer Projekte. Allerdings scheinen tatsächlich einige der zuletzt 35 Entwickler ihren Job verloren zu haben. Wie viele, hat Microsoft nicht bekanntgegeben.
Mit dem Quasi-Aus für Flight stoppt Microsoft bereits den zweiten Flugsimulator innerhalb weniger Jahre. Anfang 2009 verkündete das Unternehmen das Aus für seinen legendären, aber zuletzt nur schwer verkäuflichen Flight Simulator und entließ das zugehörige das Team.