• IT-Karriere:
  • Services:

Flugsimulator: Die Hälfte der X-Plane-Spieler sind Mausschubser

Mit Version 10.40 hat Laminar Research begonnen, Telemetrie-Daten des Flugsimulators X-Plane zu sammeln. Viele Ergebnisse überraschen, denn so manche Spieler des Simulators, der in Varianten sogar fürs Flugtraining zugelassen ist, setzen dafür ganz normale Hardware ein.

Artikel veröffentlicht am ,
X-Plane-Spieler sind nicht die zuverlässigsten Piloten.
X-Plane-Spieler sind nicht die zuverlässigsten Piloten. (Bild: Golem.de)

Seit der Version 10.40 von X-Plane bittet Entwickler Laminar Research die Spieler um anonymen Nutzungsdaten. Die Ergebnisse des mittlerweile über drei Jahre alten Flugsimulators bieten einige Überraschungen. So denken viele beim Spielen von Simulatoren an aufwendige Cockpits, teure Joysticks und potente Grafikkarten.

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, München
  2. Applied Materials GmbH & Co. KG, Alzenau

All das ist natürlich möglich, insbesondere, da der Spieler mehrere Rechner verschiedener Betriebssysteme und selbst Tablets wie ein iPad einfach zusammenschalten kann. Dazu gehören dann natürlich auch sündhaft teure Eingabegeräte. Doch erstaunlicherweise nutzt die Hälfte der Spieler keinen Joystick, sondern eine Maus zum Steuern eines Flugzeugs durch die Luft.

Auch bei der Hardware ist das Bild sehr gemischt. Überraschend ist der hohe Anteil von Intels integrierter Grafik, der immerhin bei 31 Prozent liegt. Das zeigt auch, dass das Spiel mit den richtigen Einstellungen sehr moderate Grafikhardwareanforderungen hat, was keine Selbstverständlichkeit ist. Überwiegend dedizierte Grafikeinheiten dürften im Nvidia (45 Prozent) und AMD-/Ati-Teil (23 Prozent) stecken. Eine genaue Aufschlüsselung fehlt allerdings.

Entsprechend ist auch die Aufteilung von sehr schnellen und eher langsamen CPUs. Immerhin 14 Prozent der Spieler arbeiten mit acht CPU-Kernen. 21 Prozent haben einen 6-Kern-Prozessor und der Großteil (48 Prozent) nutzt einen 4-Kern-Prozessor. CPUs mit nur noch zwei Kernen finden sich nur bei 15 Prozent der Spieler.

Als Multiplattformspiel ist auch der Marktanteil der Systeme interessant. Überdurchschnittlich hoch ist der Mac-Anteil mit 30 Prozent. Da Macs selten mit potenten Grafikeinheiten ausgestattet sind, dürfte der hohe Anteil an Intel-Grafikeinheiten stark auf diese Zielgruppe fallen. 66 Prozent arbeiten mit Windows, der Rest fällt auf Linux.

X-Plane-Spieler stürzen gerne ab

Gemessen haben die Entwickler auch die fliegerische Leistung der Spieler. Ganze 20 Prozent aller Flüge enden mit einem Absturz. Dafür dürften auch einige der beliebtesten Flughäfen verantwortlich sein. Der Princess Juliana International Airport (ICAO: TNCM) liegt auf Platz 8 und der Talflughafen Innsbruck (LOWI) auf Platz 10. Er ist gleichzeitig der ehemalige Referenzflughafen des Spiels, der auch Jahre später noch populär ist und mit großen Maschinen und schlechtem Wetter einen anspruchsvollen Anflug bietet. Ansonsten fliegen die Spieler überwiegen in den USA. In Europa frequentiert sind noch Frankfurt (EDDF, Platz 7), Heathrow (EGLL, Platz 4) und Schiphol (EHAM, Platz 9.).

Die Daten sind allerdings nur über einen kurzen Erhebungszeitraum erfasst worden. X-Plane 10.40 erschien als kostenloses Update Ende Oktober 2015. Die Daten beziehen sich auf den November 2015, dürften also Gelegenheitsspieler, die nicht so häufig Updates installieren, noch nicht mit einbeziehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 0,99€
  3. 2,99€

Bonita.M 03. Dez 2015

Probier's doch mal aus wie sich ein Flugzeug - und das ist egal ob es ein Airbus oder...

Local Horst 03. Dez 2015

Star Citizen hat das Flugsystem leider verkackt. Seitenruder genauso schnell wie das...

Dragon Of Blood 02. Dez 2015

Ihr habt beide ne recht interessante Art zu denken

Arystus 02. Dez 2015

Ich fliege im Moment mit dem Programm FlightGear am liebsten mit einer 777-200ER oder 777...


Folgen Sie uns
       


E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht

Die Ingolstädter Firma E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse. Golem.de hat sich die Umrüstung vorführen lassen.

E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Mobilität: Überlasten zu viele Elektroautos die Stromnetze?
Mobilität
Überlasten zu viele Elektroautos die Stromnetze?

Wenn sich Elektroautos durchsetzen, werden die Stromnetze gefordert sein. Ein Netzbetreiber in Baden-Württemberg hat in einem Straßenzug getestet, welche Auswirkungen das haben kann.
Ein Interview von Daniela Becker

  1. Autogipfel Regierung will Kaufprämie auf 6.000 Euro erhöhen
  2. Tesla im Langstrecken-Test Einmal Nordkap und zurück
  3. Elektroauto Mazda MX-30 öffnet Türen wie der BMW i3

    •  /