Abo
  • Services:

Flugsicherheitsbehörde: Lieferdrohnen benötigen Piloten mit Fluglizenz

Die Flugsicherheitsbehörde der USA erlaubt derzeit keine kommerziellen Drohnenflüge, will aber in Zukunft Lieferdrohnen gestatten. An die Piloten am Boden werden hohe Anforderungen gestellt: Ohne einen Pilotenschein sollen sie die Drohnen nicht steuern dürfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Prime Air
Prime Air (Bild: Amazon)

Wer kommerziell Drohnen auf dem Staatsgebiet der USA fliegen will, benötigt dazu in Zukunft eine Pilotenlizenz. Insider berichteten dem Wall Street Journal von derartigen Plänen der Federal Aviation Administration (FAA), die alle Drohnen betreffen sollen, die bis zu 25 Kilogramm wiegen. Darüber hinaus ist es demnach nicht gestattet, in der Nacht zu fliegen oder oberhalb von 120 Metern. Die Sichtverbindung zum Piloten am Boden muss jederzeit gegeben sein.

Stellenmarkt
  1. MCE Service GmbH, München
  2. Bechtle AG, deutschlandweit

Noch ist nicht klar, ob sich die FAA mit diesen Wünschen durchsetzen kann. Gegen Ende des Jahres wird der Vorschlag offiziell eingereicht. Danach gibt es eine öffentliche Beratungsphase, in der Betroffene ihre Argumente und Kommentare einreichen können, um die Regelfindung zu beeinflussen. Nach Informationen des Wall Street Journals könnten noch bis zu zwei Jahre vergehen, bis die Regeln in Kraft treten. Bis dahin bleibt der kommerzielle Drohnenflug in den USA verboten (PDF), wobei es einige Ausnahmen auf Testgeländen gibt. Die FAA muss bis September 2015 Regeln aufstellen, wie Flüge unbemannter Luftfahrzeuge (UAV) auf dem Gebiet der USA durchgeführt werden dürfen.

Testflüge in Deutschland - zu einer Insel

In Deutschland dürfen Drohnen nach Auskunft der Deutschen Flugsicherung (DFS) nur manuell gesteuert werden und müssen sich stets in Sichtweite des Piloten befinden.

Die Deutsche Post hat eine Sondergenehmigung für einen Pilotversuch erwirkt, bei der eine Apotheke auf der Nordsee-Insel Juist per Drohnenflug Nachschub erhält. Das von vier Rotoren angetriebene unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) kann etwa 90 Minuten in der Luft bleiben und 1,2 kg Last tragen. Es legt die Strecke von zwölf Kilometern vom Festland zur Insel autonom zurück, wird aber ständig von einer Bodenkontrolle überwacht und kann notfalls manuell gesteuert werden.

Startet Amazon seine Lieferdrohnen zunächst in Großbritannien?

Amazon hat ein Forschungsprogramm für Lieferdrohnen aufgesetzt. Das Unternehmen hatte Ende 2013 angekündigt, künftig Pakete mit Drohnen auszuliefern, war sich aber bewusst, dass dies vorläufig in den USA nicht möglich sein werde. In Großbritannien hingegen hat Amazon bereits mehrere Stellenanzeigen für das Prime Air Team veröffentlicht. Ein Flight Operations Engineer soll Tests mit Drohnen planen und durchführen, ein anderer für die Sicherheit bei Tests mit den UAVs sorgen. Bewerber sollen mehrere Jahre Flugerfahrung mit bemannten oder unbemannten Flugzeugen sowie Erfahrung in der Flugsicherung mitbringen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Technikfreak 26. Nov 2014

Genau im Dunkel der Nacht, wirst du dann die Drohne vor deinem Haus entladen... Autonome...


Folgen Sie uns
       


Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht

Coup lädt bis zu 154 Akkus in Berlin an einer automatischen Ladestation für 1.000 Elektroroller auf.

Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht Video aufrufen
Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /