Flugsicherheit: Mobilfunkbetreiber lehnen weitere Verschiebung von 5G ab

AT&T und Verizon haben weiter Probleme mit dem Start von 5G im C-Band.

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Keynote von Verizon-Chef Hans Vestberg zu 5G auf der CES 2021
Keynote von Verizon-Chef Hans Vestberg zu 5G auf der CES 2021 (Bild: Verizon)

Die Mobilfunkbetreiber AT&T und Verizon Communications haben eine weitere Verschiebung des 5G-Ausbaus im C-Band abgelehnt. Das geht aus einem Brief der Vorstandchefs John Stankey von AT&T und Hans Vestberg von Verizon hervor, der dem Wall Street Journal vorliegt. Das Schreiben ist eine Antwort an Verkehrsminister Pete Buttigieg und dem Chef der Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA), Steve Dickson, die gefordert hatten, den geplanten 5G-Start um "nicht mehr als zwei Wochen" zu verschieben, um die Auswirkungen der Mobilfunkdienste auf bestimmte Flughäfen zu untersuchen.

In den USA liegt das zugewiesene 5G-Frequenzband näher an den für Funkhöhenmesser verwendeten Frequenzen von 4,2 bis 4,4 GHz als beispielsweise in Europa. Weitere Faktoren sind die abgestrahlte Leistung der 5G-Anlagen, die Antennenneigung und die Nähe der Basisstation zum Flughafen.

Die US-amerikanischen 5G-Auktionen hatten sich zuvor weitgehend auf das Millimeterwellenspektrum konzentriert, das eine enorme Kapazität, aber eine begrenzte Abdeckung und schlechte Durchdringung von Objekten bietet. Das C-Band-Spektrum wurde in den USA bisher von Satellitenanbietern zur Bereitstellung für Satelliten-Downlinks zu den Erdfunkstellen (Satellite Earth Stations, SES) und besonders vom US-Militär verwendet. Die FCC begann erst im Dezember 2020 mit der Versteigerung von 280 MHz des Frequenzblocks, die Auktion endete am 15. Januar 2021.

AT&T und Verizon haben bereits Zugeständnisse gemacht

Die beiden US-Mobilfunkbetreiber AT&T und Verizon hatten den 5G-Ausbau im C-Band wegen Bedenken der FAA bereits um einen Monat auf den 5. Januar 2022 verschoben.

Die Mobilfunkunternehmen sagten jedoch zu, die C-Band-Signale für weitere sechs Monate bis Anfang Juli an Flughäfen zu begrenzen. Der Brief vom Sonntag schlug zudem im gleichen Zeitraum noch strengere 5G-Grenzwerte vor.

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