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Flugsicherheit: Amazons Lieferdrohnen erreichen 80 km/h

Amazon verfolgt hartnäckig die Idee, Drohnen zur Paketauslieferung zu benutzen. Amazon will sie nun in Seattle testen, doch die Behörden haben etwas dagegen. Das könnte den Fortschritt behindern, warnt das Unternehmen.

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Amazon Prime Air
Amazon Prime Air (Bild: Amazon)

Amazon will seinen Prime Air genannten Drohnenlieferdienst unbedingt auch in der Nähe seines Hauptquartiers in Seattle testen und bittet die US-Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA), die Flugbeschränkungen aufzuheben, die für kommerzielle Drohnenflüge gelten. Der Brief ist öffentlich einsehbar.

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Es gibt in den USA derzeit sechs Testgebiete, die von der FAA für kommerzielle Drohnenflüge freigegeben sind. Sie sind weit verteilt, aber nicht dort, wo Amazon gerne testen würde. Man könne schneller forschen, wenn ein weiteres Testgebiet in der Nähe von Amazon existieren würde, argumentiert das Unternehmen und weist darauf hin, dass Hobbyflieger schon längst alles dürften, was Amazon will. Der Unterschied läge lediglich darin, dass Amazon ein kommerzieller Anwender ist, für den härtere Beschränkungen gelten.

Amazon verriet in dem Brief auch, wie gut das Unternehmen derzeit bei der Entwicklung der Lieferdrohnen schon vorankommt. Die Fluggeräte erreichten mittlerweile eine Geschwindigkeit von 80 km/h und könnten ein 2,5 kg schweres Paket befördern. Amazon führte sogar auf, dass rund 86 Prozent aller Pakete, die das Unternehmen verschickt, nicht schwerer sind.

Amazon will in künftigen Tests die Agilität seiner Drohnen, die Reichweite und das Ausweichen vor Hindernissen verbessern.

Ob die FAA auf die Bitte eingeht, wird sich zeigen. Die Behörde hatte erst im Juni 2014 klargestellt, dass sie die Auslieferung von Waren über Drohnen als illegal ansehe. Die Auslieferung gegen ein Entgelt sei kein Hobby oder Freizeitvergnügen. Wie Ars Technica berichtet, teilte Amazon schon zur Vorstellung des Forschungsprogramms Amazon Prime Air mit, dass es sich der Beschränkungen hinsichtlich kommerzieller Drohneneinsätze bewusst sei. Es wird nach Einschätzung von Amazon noch Jahre dauern, bis die Technik dafür bereitsteht und die FAA-Regeln und Regulatorien geändert werden.

Wie es das Problem der Reichweite der Drohnen, der letzten Meter der Zustellung, der Koordination mit dem restlichen Flugverkehr sowie von Hindernissen bei Landung und Start lösen will - dazu hat Amazon aber noch keine konkreten Antworten gegeben.



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Jungem 14. Jul 2014

Der Luftraum wäre dann benachteiligt. Weil man es mit den Drohnen 100% übertreiben würde...

Rababer 13. Jul 2014

Solang sie keine 360°-Kamera angeschraubt bekommen, werden wohl ne Menge von diesen...

Rababer 13. Jul 2014

Technik, Internet ... das wird doch garantiert gehackt :D

Arcardy 13. Jul 2014

Man kaufe sich eine polnische Billigdrohne und montiere ein EMP Gerät. Dann muss man nah...

Captain 12. Jul 2014

und aus der Höhe Pakete abwerfen... aah ja Propeller = bewegte Luft = Geräusch, je...


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