Flughafenscanner: Notebooks und Flüssigkeiten nicht mehr auspacken

In Frankfurt am Main hat der Flughafenbetreiber die Organisationsverantwortung selbst übernommen. Man habe "sehr viel Geld in neue Scanner investiert" , bei denen man Notebooks oder Flüssigkeiten nicht mehr auspacken müsse.
Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Matthias von Randow, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das erhöht den Durchfluss erheblich" , erklärte von Randow. Ähnliches sei in München geschehen.
"Von daher gehen wir davon aus, dass der Sommerreiseverkehr deutlich besser laufen wird als im letzten Jahr" , sagte er. Man rechne zu Beginn der Sommerferien mit mehr Luftverkehr als im vergangenen Jahr, zugleich aber mit deutlich weniger Problemen bei der Abfertigung.
In München wurden(öffnet im neuen Fenster) die bisherigen Röntgengeräte zur Handgepäckkontrolle durch Computertomographiescanner ersetzt. Sie stehen aber nicht überall zur Verfügung.
Zusätzliches Personal für die Flugzeugabfertigung
"Der Luftverkehr wird in diesem Sommer gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich zunehmen" , sagte von Randow. Es seien aber intensive Vorbereitungen getroffen worden, damit das Aufkommen entsprechend abgewickelt werden könne.
So gebe es deutlich mehr Automaten im Check-in-Bereich für Gepäck und Passagiere. "Das entlastet." Auch sei zusätzliches Personal für die Flugzeugabfertigung rekrutiert worden. Und schließlich habe die für die Sicherheit verantwortliche Bundespolizei Verbesserungen vorgenommen.
Der Verbandsvertreter betonte allerdings, dass die Tage, in denen in einzelnen Bundesländern die Ferien beginnen, "immer besonders herausfordernd" seien. "Deshalb empfehlen wir da, mehr Zeit einzuplanen."



