Abo
  • Services:

Flughafen: Mit 500 Zeilen Javascript in die Erste-Klasse-Lounge

Leckere kostenlose Häppchen, Massagen und viel Platz: Wer mit einem Economy-Ticket unterwegs ist, kann sich mit ein paar Programmierkenntnissen trotzdem Zugang zur Lounge der höheren Klassen verschaffen. Ein polnischer Computerexperte hat es ausprobiert.

Artikel veröffentlicht am ,
In einem Video zeigt Jaroszewski, wie er sich einen QR-Code bastelt.
In einem Video zeigt Jaroszewski, wie er sich einen QR-Code bastelt. (Bild: Przemek Jaroszewski)

Mit einer selbst programmierten, nur aus rund 500 Zeilen Javascript bestehenden, Anwendung hat sich der polnische Computerexperte Przemek Jaroszewski an mehreren europäischen Flughäfen einen Zugang zu den Lounges verschafft, die den Passagieren der First- und Business-Klassen vorbehalten sind. Das zeigt Jaroszewski in einem schon etwas älteren Video, außerdem stellt er das Verfahren laut Wired nun auf einer Konferenz in Las Vegas vor.

Stellenmarkt
  1. AKDB, München, Nürnberg
  2. diva-e Digital Value Excellence GmbH, München

Przemek Jaroszewski ist Leiter des Computer Emergency Response Team, einer an die polnischen Hochschulen angebundenen Einrichtung, die sich mit Computer- und Datensicherheit beschäftigt. Jaroszewski hat offenbar einen hohen Vielfliegerstatus - trotzdem hat ihm eines der Gates an einer Lounge irgendwann versehentlich keinen Zutritt gewährt. Das hat der Programmierer zum Anlass genommen, mit erfundenen Daten und unter dem Namen Bartholomew Simpson seine eigenen Einlass-QR-Codes zu erstellen.

Offenbar werden die Daten nicht mit den Passagierlisten der Airlines abgeglichen, sodass der Trick ohne Probleme funktioniert. Ein echtes Sicherheitsrisiko stellt die Lücke nicht dar - schließlich geht es nur um den Zugang zu einer Art besserem Gastronomiebetrieb hinter den tatsächlichen Sicherheitskontrollen.

Jaroszewski sagt, dass er sich nur dann Zugang zu Lounges verschafft hat, wenn er sowieso ein entsprechendes eigenes, gültiges Ticket hatte. Lediglich in einem Fall habe er wegen einer besonders langen Wartezeit einem mitreisenden Freund, der sonst allein im Economy-Bereich hätte ausharren müssen, einen gefälschten QR-Code überlassen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  2. 4,99€
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  4. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

User_x 09. Aug 2016

naja... man holt einfach etwas weiter aus... sowas wie tief luft holen ;-)

nasenweis 09. Aug 2016

Na das "N"

hendrik_1 08. Aug 2016

Auch in Hannover

Anonymer Nutzer 08. Aug 2016

+1 :D YMMD

ManuPhennic 07. Aug 2016

Für mich hat es sich so gelesen, dass er mal nicht rein kam und dadurch die idee bekommen...


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /