Flughafen Köln-Bonn: 5G-Netz für ein paar Hunderttausend Euro

Das riesige private 5G-Netz des Flughafens Köln-Bonn setzt auf Open RAN. Bislang kann es nur Stromzähler ablesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Frachtflughafen will weiter automatisieren.
Der Frachtflughafen will weiter automatisieren. (Bild: Flughafen Köln-Bonn)

Der Flughafen Köln-Bonn baut das erste private 5G-Netz auf Basis von Open RAN auf. Das berichtet die Wirtschaftswoche in Bezug auf David Preuß, IT-Chef des Flughafens. "Wir haben uns angesichts der Neuheit der Technologie einen offenen Zeitrahmen gegeben, kommen aber wesentlich schneller voran, als wir erwartet hätten." Start sei vor elf Monaten gewesen.

Stellenmarkt
  1. Software Testmanager (m/w/d)
    SICK AG, Waldkirch
  2. IT-Systemadministrator / Netzwerkadministrator (m/w/d) (Informatiker, Techniker o. ä.)
    SCHEUERLE Fahrzeugfabrik GmbH, Pfedelbach
Detailsuche

Das private 5G-Mobilfunknetz wird von dem japanischen IT-Dienstleister NTT errichtet. Kai Grunwitz, Chef von NTT Germany, sagte der Wirtschaftswoche: "Ein 5G-Netz muss nicht mehr als ein paar Hunderttausend Euro kosten."

Intelligente Gepäck- und Grenzkontrollen

Das Netz entsteht auf dem Gelände mit 1.000 Hektar Größe. Ziel sei es, intelligente Gepäck- und Grenzkontrollen voranzutreiben, gab der Flughafenbetreiber bereits im Mai 2021 bekannt. Weiterhin wolle man eine punktgenaue Standortbestimmung von Geräten und Menschen, den Transport von Gepäckstücken auf selbstfahrenden Fahrzeugen erreichen und autonome Roboter für die Sicherung des Grundstücks nutzen. Dafür hat der Flughafen von der Bundesnetzagentur eine Lizenz aus dem Industrie-Spektrum mit Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz zugeteilt bekommen. Die Ausrichtung als komplett privates Netz sei einem Dual-Slice-Campus-Netz vorzuziehen, weil hier eine individuell angepasste Einsatz- und Sicherheitsstrategie möglich sei.

5G erlaube eine bessere Vernetzung sowie Verarbeitung der wachsenden Datenströme. Flugzeuge sollen nun nach der Landung Daten über ihren Wartungszustand zu den Herstellern funken, berichtet die Wirtschaftswoche. Die jetzigen LTE-Netze würden unter der Last der gesendeten Daten immer wieder zusammenbrechen. Bisher kann das Netz jedoch nur Strom- und Wasserzählerstände automatisch übermitteln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Christian72D 04. Jan 2022

Naja, die Amis wollen wegen möglichen Auswirkungen auf den Flug Verkehr am liebsten gar...

Freak126 03. Jan 2022

wir bauen uns ein eigenes 5G Netz mit offenen Zeitrahmen. Ich kann mir...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /