Flughafen Heathrow: Passagiermaschine kollidiert mutmaßlich mit Drohne

Es war wohl eine Drohne: Am Sonntagmittag stieß ein Verkehrsflugzeug der britischen Fluggesellschaft BA in der Luft mit einem Objekt zusammen. Der Vorfall verlief zum Glück ohne Schaden.

Artikel veröffentlicht am ,
Verkehrsmaschinen der BA auf dem Flughafen Heathrow (Symbolbild): erste Drohnenkollision in Großbritannien
Verkehrsmaschinen der BA auf dem Flughafen Heathrow (Symbolbild): erste Drohnenkollision in Großbritannien (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Zwischenfall auf dem Londoner Flughafen Heathrow: Am 17. April 2016 kollidierte ein Verkehrsflugzeug der Fluggesellschaft British Airways (BA) mit einem bisher unbekannten Objekt. Mutmaßlich handelt es sich um eine Drohne. Es wäre der erste Zusammenstoß eines Flugzeug mit einem unbemannten Fluggerät in Großbritannien, berichtet die BBC.

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Die Maschine, ein Airbus A320, kam aus Genf und befand sich im Landeanflug auf den Londoner Großflughafen. Gegen 13 Uhr Ortszeit wurde das Flugzeug von einem Objekt getroffen. Die Londoner Polizei ermittelt jetzt in dem Fall.

Die Maschine konnte wieder starten

Die Maschine mit 132 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern konnte sicher landen. Schäden entstanden keine: Die Maschine sei von Technikern untersucht worden. Diese hätten sie für den nächsten Flug freigegeben, sagte ein BA-Sprecher der BBC.

Wegen der vielen Zwischenfälle mit Flugzeugen hat die US-Regierung Ende vergangenen Jahres eine Registrierungspflicht für Drohnen eingeführt. Die Fluggeräte müssen registriert werden und erhalten ein Kennzeichen. Die Bundesregierung will ebenfalls eine Registrierungspflicht durchsetzen.

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Hierzulande gab es schon mehrfach Beinahekollisionen zwischen Flugzeugen und Coptern. Eine solche Begegnung könne durchaus gefährlich werden, sagte der Pilot und professionelle Drohnennutzer Jan Evers kürzlich Golem.de. Er hatte selbst schon eine Begegnung mit einer Drohne in 600 Metern Höhe.

Nachtrag vom 28. April 2016, 13:50 Uhr

Das Objekt, mit dem der Airbus BA beim Landeanflug kollidierte, war offensichtlich doch keine Drohne. Die Untersuchungen der Polizei haben ergeben, dass es sich wahrscheinlich nicht um einen Drohnenzwischenfall gehandelt habe, berichtet die Tageszeitung The Guardian.

Das Untersuchungsergebnis verkündete Verkehrsminister Patrick McLoughlin. Welcher Gegenstand die Verkehrsmaschine am 17. April 2016 streifte, ließ sich nicht mehr klären.

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robinx999 29. Apr 2016

Ohne Nummernschilder dürfte die Anzahl der Raser durchaus steigen, denn die Gefahr einer...

Hotohori 28. Apr 2016

Tja, und wie viele von den Leuten, die das mitbekommen haben, kriegen jetzt das Dementi...

neocron 25. Apr 2016

nix und, du hast eine Frage gestellt, ich habe eine Antwort gegeben ... was weiss ich...

Ibob 22. Apr 2016

Du hast es erfasst :) Die Wahrscheinlichkeit dafür ist unfassbar gering, unmöglich ist es...



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