Abo
  • Services:
Anzeige
Tablets und Smartphones sollen bei Start und Landung wieder verstaut werden.
Tablets und Smartphones sollen bei Start und Landung wieder verstaut werden. (Bild: Andreas Donath)

Flugbegleiter: Mobilgeräte sollen im Flugzeug wieder ausgeschaltet werden

Die größte Flugbegleiter-Gewerkschaft der USA will gerichtlich durchsetzen, dass Mobilgeräte nicht mehr während Start- und Landephase genutzt werden dürfen. Die Flugbegleiter fürchten um die Sicherheit an Bord - allerdings nicht wegen WLAN oder anderer Funkverbindungen.

Anzeige

Die "Association of Flight Attendants CWA" verklagt die US-Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA), weil diese ihrer Ansicht nach entgegen der Gesetzeslage erlaubt hat, dass während Start und Landung elektronische Kleingeräte von den Passagieren genutzt werden dürfen. Eigentlich müssen alle schweren Handgepäckstücke in den Stauräumen untergebracht werden.

Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA (U.S. Department of Transportation's Federal Aviation Administration) hatte im November 2013 bestimmt, dass Unterhaltungselektronik in allen Flugphasen benutzt werden darf. Davor war das bei Start und Landung untersagt gewesen. 2014 zog die europäische Flugsicherheitsbehörde nach.

Nach einem Bericht des Wall Street Journals haben Vertreter des US-Justizministeriums vor Gericht erklärt, die neuen Regeln der FAA widersprächen der Pflicht zur Verwahrung in den Stauräumen nicht, weil kleine Geräte nicht zum Handgepäck gehörten.

In den USA dürfen nun die Fluggesellschaften ihren Passagieren auf praktisch allen Flügen erlauben, ihre Smartphones, Tablets und E-Bookreader zu benutzen, allerdings im Flugmodus.

Ungesicherte Kleingeräte können zu Geschossen werden

Die Sorge der Flugbegleiter gilt der Sicherheit an Bord. Die Passagiere folgten den Sicherheitshinweisen vor dem Start nicht mehr und in mindestens einem Fall sei ein Tablet in Folge einer Turbulenz durch die Kabine geflogen. Bei einer Evakuierung könne es durch die Geräte zu Verzögerungen kommen, weil die Passagiere ihre Hardware mitnehmen wollten.

Die Flugbegleiter beziehungsweise ihre Gewerkschaften fordern, dass die neuen Regeln zurückgenommen werden und eine Rückkehr zur Situation vor dem Oktober 2013 stattfindet. Während Start- und Landephase sollten elektronische Geräte wieder verstaut werden müssen. Neu ist die Forderung nicht, sie ist schon im November 2013 erhoben worden, soll jetzt aber gerichtlich geklärt werden.

Eine Beschränkung gibt es weiterhin für große Geräte wie Notebooks. Beim plötzlichen Bremsen am Boden oder bei anderen Erschütterungen könnten sie sonst umherfliegen und jemanden verletzen. Nach wie vor gilt aber, dass das Flugpersonal Passagiere anweisen kann, Geräte nicht zu verwenden. Es dürfte für die Flugbegleiter allerdings mühsam sein, solche Ausnahmen in der Praxis umzusetzen, weil Passagiere oft auf ihrem vermeintlichen Recht beharren.


eye home zur Startseite
noise 13. Okt 2014

Diskutieren können wir hier viel. Sicherheit bringt nur ein Crash-Test. Kennt hier jemand...

helgebruhn 13. Okt 2014

Was ist das denn bitte für ein Vergleich ? FLiegt dem Beifahrer das Handy dabei aus der...

helgebruhn 13. Okt 2014

Was ist daran logisch ? Das ist absoluter Bullshit und nicht mal im Ansatz durchdacht...

plutoniumsulfat 13. Okt 2014

http://www.sueddeutsche.de/reise/flugsicherheit-bastler-baut-waffe-mit-waren-aus...

plutoniumsulfat 13. Okt 2014

Clear Air Turbulence, wurde in einem anderen Thread erwähnt.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Neu-Ulm
  2. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  3. Bundes-Gesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Salzgitter, später Peine
  4. Ratbacher GmbH, Freiburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

Ausprobiert: JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
Ausprobiert
JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
  1. Google KI erstellt professionelle Panoramen
  2. Bildbearbeitung Google gibt Nik Collection auf

Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  2. Drogenhandel Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  1. Re: GUI

    ChristianKG | 04:15

  2. Kein Wort über die Reparierbarkeit...

    Onkel Ho | 03:25

  3. Re: Soll das ein Witz sein?!

    tingelchen | 02:48

  4. Re: Wie viel Menschen klicken auf Werbung?

    Sharra | 02:41

  5. Re: Und in Deutschland?

    LordGurke | 01:33


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel