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Flugautos und Taxidrohnen: Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension

In Science-Fiction-Filmen gehören sie zur üblichen Ausstattung: kleine Fluggeräte, die einen oder mehrere Passagiere durch die Luft befördern, sei es pilotiert oder autonom. Bald könnte die Vision aber Realität werden: Eine Reihe von Unternehmen entwickelt solche Individualflieger. Eine Übersicht.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Volocopter X2: Ein Viertel des Personenverkehrs in Dubai soll autonom abgewickelt werden.
Volocopter X2: Ein Viertel des Personenverkehrs in Dubai soll autonom abgewickelt werden. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Schon wieder Stunden im Stau gestanden - auf der Autobahn oder in der Stadt? Fliegen wäre da praktisch. Sich einfach über die ewig langen Schlangen hinwegheben und zum Ziel schweben. Klingt nach Science-Fiction, könnte aber schon in wenigen Jahren ebenso normal sein wie Autos oder Hubschrauber: Fliegende Autos und Taxidrohnen sollen das möglich machen.

Inhalt:
  1. Flugautos und Taxidrohnen: Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension
  2. Autos fliegen
  3. Taxis ohne Pilot
  4. Dubai plant autonomen Personenverkehr
  5. Interesse an fliegendem ÖPNV

Ein Flugauto ist ein Hybrid aus einem Straßenfahrzeug und einem Flugzeug, es kann sowohl im Straßenverkehr fahren als auch fliegen. Lufttaxis oder Taxidrohnen sind Fortbewegungsmittel, in die ein Fluggast einsteigt und sich zu seinem Ziel fliegen lässt. Die Distanzen sind eher kurz, die Fluggeräte fliegen - der Name Drohne deutet es an - autonom, ohne Zutun der Insassen.

Die Idee für individuelle Fluggeräte ist nicht neu. Bis dato waren sie aber technisch nicht möglich oder wenn doch, dann so aufwendig, dass sie viel zu teuer gewesen wären. Wie viele technische Systeme profitieren auch diese Fluggeräte von der Digitalisierung: Aufwendige Mechanik wird durch Elektronik ersetzt, die immer günstiger wird. Etwa bei Coptern: Statt einen sehr aufwendigen Rotor mit verstellbaren Blättern wie ein Helikopter haben sie mehrere einfache Rotoren, die einzeln angesteuert werden und so alle Störungen ausgleichen können.

Eine Reihe von Unternehmen beschäftigt sich mit diesen Transportmitteln. Darunter sind Newcomer wie etwa das slowakische Unternehmen Aeromobil oder Volocopter aus Karlsruhe, aber auch etablierte Konzerne wie Airbus oder Audi. Wer nicht die ganze Entwicklungsarbeit selbst leisten will, kauft einfach ein Unternehmen, das bereits an entsprechenden Konzepten arbeitet.

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Vehikel, die mehr als eine Fortbewegungsart beherrschen, gibt es in der Fiktion schon länger. Eines der bekanntesten ist sicher Tschitti Tschitti Bäng Bäng. In der Realität blieb es eher beim Fahren und Schwimmen. Erst in den letzten Jahren ist das Fliegen hinzugekommen.

Ein Pionier ist das US-Unternehmen Terrafugia, eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology, die im vergangenen Jahr vom chinesischen Mischkonzern Geely übernommen wurde. Es hat schon vor etwa zehn Jahren das Konzept von Transition vorgestellt, das Terrafugia als Roadable Aircraft, übersetzt etwa straßenfähiges Flugzeug, bezeichnet. Als solches benötigt Transition die Zulassung der Straßen- und die der Luftfahrtbehörde.

In der Straßenversion ist Transition ein zweisitziger, etwas ungewöhnlich aussehender Kleinwagen. Die Fahrgastzelle ähnelt von der Form her eher einem Sportflugzeug als einem Auto. Zu dem Eindruck tragen die außen angebrachten Vorderräder ebenso wie der Doppelrumpf mit den beiden Heckleitwerken bei. In den beiden Rümpfen befinden sich die Hinterräder, die das Auto auf der Straße antreiben. Im Automodus ist Transition etwa 6 Meter lang, 2,3 Meter breit und 2 Meter hoch und passt laut Hersteller in eine herkömmliche Garage.

Für den Flugbetrieb werden die beiden Tragflächen zu einer Spannweite von 8 Metern ausgeklappt. In knapp 30 Sekunden wird dann aus dem Auto ein Flugzeug, das von einem Propeller angetrieben wird, der an der Rückseite der Kabine sitzt. Die Höchstgeschwindigkeit in der Luft soll bei 185 km/h liegen, die Reisegeschwindigkeit bei 172 km/h. Gestartet werden darf allerdings nicht von der Straße aus, sondern nur von einem Flugplatz.

2013 flog Transition zum ersten Mal öffentlich auf der Luftfahrtmesse Airventure in Oshkosh im US-Bundesstaat Wisconsin. Inzwischen ist das Flugauto so weit, dass Terrafugia es im kommenden Jahr auf den Markt bringen will. Mittlerweile hat das Unternehmen auch das Konzept für einen Nachfolger, den Viersitzer T-FX, vorgestellt.

In Europa hat das slowakische Unternehmen Aeromobil ein ähnliches Gefährt präsentiert.

Autos fliegen 
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Anonymer Nutzer 12. Aug 2018

Keiner hat eine Zuse daheim rumstehen.

Wulf 12. Aug 2018

Bei nem Orkan zu fliegen ist nicht möglich. Mit dem Rad kann man auch noch bei nem...

Wulf 12. Aug 2018

Und was willst du damit ausdrücken? Machen Lufttaxen in jenen Megacities mehr oder...

azeu 11. Aug 2018

weil sie nicht zur Arbeit hetzen müssen? ;) Ne, im Ernst: Vögel verbringen den Großteil...

Tommy-L 11. Aug 2018

Ehrlich gesagt habe ich auch nach mehrfachem Lesen keine Ahnung, was du eigentlich sagen...


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