Flugauto: Pal-V One absolviert Jungfernflug

Das niederländische Flugauto Pal-V hat erfolgreich seine ersten Testflüge hinter sich gebracht. Mit ausgeklapptem Rotor und Propeller fliegt es wie ein Gyrocopter.

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Das Flugauto Pal-V One soll ab 2014 erhältlich sein.
Das Flugauto Pal-V One soll ab 2014 erhältlich sein. (Bild: Pal-V)

Das Pal-V One fliegt, berichtet der niederländische Hersteller Pal-V. In den letzten beiden Märzwochen absolvierte es mehrere Testflüge vom Gilze Rijen Airport. Wie andere Flugautos sieht es mehr wie ein Fluggerät aus als wie ein Auto, soll aber gleichermaßen für die Straße wie für die Luft geeignet sein.

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Die Flugreichweite des Pal-V One gibt der Hersteller mit 350 bis 500 km an, abhängig vom Typ, der Ladung und den Windverhältnissen. Fahrend soll das dreirädrige Pal-V One eine Reichweite von 1.200 km haben und bis zu 180 km/h erreichen. Dabei soll es sich wie ein kleines Sportauto oder - in Kurven - wie ein Motorrad anfühlen. Getankt wird mit Benzin, alternative Versionen sollen aber auch mit Biodiesel oder Bioethanol fahren.

Gyrocopter statt Miniflugzeug

Tragflächen hat das Pal-V One nicht, stattdessen klappt es einen selbstdrehenden Rotor und einen Propeller aus. Der Rotor ist wie bei herkömmlichen Gyrocoptern nicht motorisiert, dreht sich stattdessen passiv durch den Fahrtwind und sorgt wie Tragflächen für Auftrieb. Der Propeller auf der Rückseite sorgt für den zum Abheben nötigen Schub.

Wie andere Gyrocopter soll auch das Pal-V One leicht zu steuern sein und die Lizenz nur 20 bis 30 Stunden Flugtraining erfordern. Geflogen wird in der Regel unter 1.200 Metern Höhe nach Sichtflugregeln (Visual Flight Rules). Die Startbahn sollte 165 Meter lang sein, wobei laut Hersteller auch eine ebene Rasenfläche ausreicht.

  • Pal-V One - die ersten Testflüge wurden absolviert. (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - Auto und Gyrocopter in einem (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One im Flug (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One im Flug (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One im Flug (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - der Testpilot Kaptain J. Bart (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - der Testpilot Kaptain J. Bart (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - Blick ins Cockpit (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - Frontansicht (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - Frontansicht (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - Flugauto mit selbstdrehendem Rotor, Propeller und drei Rädern (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - auf der Piste (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - auf der Piste (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - fahren auf dem Land (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - von hinten, mit eingeklapptem Rotor und Propeller (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - was die Zukunft bringen könnte (Foto: Pal-V)
  • Pal-V One - was die Zukunft bringen könnte (Foto: Pal-V)
Pal-V One - die ersten Testflüge wurden absolviert. (Foto: Pal-V)
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Das "Personal Air and Land Vehicle" (Pal-V) One wird seit 2008 vom Unternehmen Pal-V in den Niederlanden entwickelt. Beteiligt sind auch Institute wie das Dutch National Aerospace Laboratory und die Universität Delft. 2009 gab es die erste Testfahrt mit einem ersten Prototyp und nun mit einem neuen Prototyp auch die ersten Flüge.

Auslieferung ab 2014

Das Pal-V One soll die bestehenden Regularien in den wichtigsten Märkten erfüllen, so dass es sowohl für den Einsatz auf der Straße als auch in der Luft zugelassen ist. Der Gründer und Chef von Pal-V, Robert Dingemanse, hofft nun auf weitere Investoren - bereits jetzt würden sich täglich potenzielle Kunden und Händler melden.

Noch muss aber eine marktreife Version des Flugautos entwickelt werden. Die Auslieferung des ersten fertigen Pal-V One soll 2014 starten, heißt es in einem Video des Herstellers.

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am (golem.de) 04. Apr 2012

Nein, wir haben nichts verändert. Wenn wir jetzt noch wüssten, um welchen Browser...

SoniX 04. Apr 2012

Weil ein Teil der Energie in Drehbewegung umgesetzt wird? Weil sonst wäre ja eine...

Theopraktiker 04. Apr 2012

Du musst Dir nur mal vorstellen wenn die Idioten, die üblicherweise so auf den Straßen...

Trollfeeder 04. Apr 2012

Wasserstoff soll tückisch sein. ;)



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