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Flugauto: Audi lässt Pop-Up Next fahren und fliegen

Ein Beförderungsmittel, das wahlweise fährt oder fliegt, haben Audi und Airbus entwickelt. Anhand eines verkleinerten Modells haben sie gezeigt, dass das Konzept ihres Flugautos aufgeht.

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Flugauto Pop-Up Next: Audi setzt auf Flugautos.
Flugauto Pop-Up Next: Audi setzt auf Flugautos. (Bild: Audi)

Im Modell klappt es schon einmal: Das Auto kommt angefahren und platziert sich unter dem Flugmodul. Die Passagierkabine wird leicht angehoben, am Flugmodul angedockt und dann fliegt das Gespann davon. Airbus, Audi und Italdesign haben gezeigt, dass Pop-Up Next funktioniert - allerdings mit Einschränkung.

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Pop-Up Next ist ein modulares Flugauto, das Luftfahrtkonzern Airbus und der Automobilhersteller Audi zusammen mit dem Designstudio Italdesign entwickelt haben. Es soll Passagiere autonom auf der Straße und durch die Luft zu ihrem Ziel bringen.

Der Kern ist eine Kabine, in der zwei Personen Platz finden. Sie kann auf ein Chassis mit Elektromotor und vier Rädern gestellt werden und als fahrerloses Auto im Straßenverkehr unterwegs sein. Wird der zu dicht oder muss eine längere Strecke zurückgelegt werden, wird die Kabine an ein Flugmodul gedockt. Dann fliegt Pop-Up Next als Oktocopter weiter. Nach der Landung kann die Kabine wieder auf ein autonomes Chassis gesetzt werden

Zur Fachmesse Amsterdam Drone Week haben die Entwickler ein Modell im Maßstab 1:4 vorgestellt, um damit ihr Konzept zu demonstrieren: Sie zeigten das autonome Fahren und Fliegen sowie die Übergabe der Kabine zwischen den beiden Transportmodulen. Das funktionierte - aber eben am Modell. Es wird sich zeigen, ob das alles auch ohne weiteres in Originalgröße und im Regelbetrieb klappt.

"Flugtaxis werden kommen. Davon sind wir bei Audi überzeugt", sagt Bernd Martens, IT-Vorstand bei Audi und Chef der Audi-Tochter Italdesign. "Immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Und durch Automatisierung werden immer mehr Menschen mobil sein. Gerade die Älteren, Kinder oder Menschen ohne Führerschein werden in Zukunft gerne bequeme Robotertaxis nutzen. Wenn wir es schaffen, Verkehr intelligent auf die Straße und den Luftraum zu verteilen, profitieren Städte und ihre Bewohner gleichermaßen."

Audi testet einen On-Demand-Dienst der Airbus-Tochter Voom seit diesem Sommer in Mexico City und Sao Paulo: Wenn Passagiere Hubschrauberflüge buchen, steht für die Fahrt zum oder vom Landeplatz ein Audi bereit.

Airbus arbeitet an der Entwicklung mehrerer Taxidrohnen: Der City Airbus ist ein Fluggerät für mehrere Mitflieger. Die Antriebseinheit Iron Bird ähnelt vom Aussehen her dem Flugmodul des Pop-Up-Konzepts und besteht aus vier doppelten Mantelpropellern, die von einem jeweils 200 Kilowatt starken Elektromotor angetrieben werden. Airbus hat sie zusammen mit Siemens entwickelt.

Der Airbus Vahana hat vier Tragflächen, an denen jeweils zwei Propeller angebracht sind. Um dennoch senkrecht starten und landen zu können, hat Vahana Kippflügel: Für Start und Landung werden diese senkrecht gestellt. In der Luft werden die Flügel dann für den Horizontalflug in die Waagerechte gekippt. Das Fluggerät ist Anfang des Jahres erstmals geflogen.



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emdotjay 29. Nov 2018

An sich sollten wir versuchen weniger Energie pro Strecke zu verbrauchen. Elektro...

superdachs 29. Nov 2018

Ohne Frage gibt es Idioten auf "auf beiden Seiten". Leider sind Autofahrer (insbesondere...

cepe 29. Nov 2018

Nicht jedes Land ist eng und vollgequetscht wie Deutschland. In den USA und anderen...

nicoledos 28. Nov 2018

Aber die "schöne" Schnauze mit dem Fake-Kühlergrill stimmt überhaupt nicht.


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