Flucht geglückt: John McAfee ist in den USA

McAfee ist in der vergangenen Nacht von Guatemala nach Miami gebracht worden. Die Regierung in Belize wird wohl keinen Auslieferungsantrag stellen.

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McAfee auf dem Weg zum Flughafen von Guatemala-Stadt
McAfee auf dem Weg zum Flughafen von Guatemala-Stadt (Bild: Jorge Lopez/Reuters)

John McAfee ist am Abend des 12. Dezember 2012 in Miami eingetroffen. Wie der US-Fernsehsender CNN berichtet, kamen Regierungsvertreter ins Flugzeug, begrüßten McAfee und eskortierten ihn als Ersten aus der Maschine. "Ich wurde aus dem Gefängnis weggebracht", sagte der frühere Softwareunternehmer dem Sender WSVN vor seinem Hotel in South Beach.

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McAfee war in der vergangenen Woche in Guatemala inhaftiert worden, da er illegal in das Land eingereist war. Sein Anwalt Telesforo Guerra hat ein Urteil erwirkt, dem zufolge die Verhängung der Abschiebehaft gegen den Millionär illegal war.

McAfee sollte wegen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, in Belize als Zeuge verhört werden. Die Leiche des 52-jährigen Faull war am 11. November 2012 gefunden worden. McAfee war der Ansicht, die Regierung in Belize habe es auf sein Geld abgesehen und werde ihn deswegen umbringen und war deshalb nach Guatemala geflüchtet. Mit dem Tod von Faull habe er nichts zu tun, beteuerte er. Laut New York Times hat McAfee Regierungsvertreter beschuldigt, den Mord angeordnet zu haben.

Ein Sprecher der Polizei in Belize sagte dem Wall Street Journal, dass McAfee weiter im Zusammenhang mit dem Mord an Faull verhört werden sollte. Es sei aber sehr unwahrscheinlich, dass Belize deswegen einen Auslieferungsantrag stellen werde, weil McAfee kein Verdächtiger sei und er nicht eines Verbrechens angeklagt werde.

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Der Halbleiterhersteller Intel hatte im August 2010 für rund 7,7 Milliarden US-Dollar das Unternehmen McAfee gekauft, das John McAfee bereits 1994 verlassen hatte, um sich später in seiner Wahlheimat Belize niederzulassen. Der Verkauf brachte ihm 100 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2009 schrumpfte sein Vermögen in der Weltfinanzkrise auf 4 Millionen US-Dollar.

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Barraggan 17. Dez 2012

Die GPS-Koordinaten wurden von einem Fotografen gemacht der sein Handy benutzt hat dafür

caso 16. Dez 2012

Mit den Zinsen kannst du höchstens die Inflation ausgleichen.

IrgendeinNutzer 14. Dez 2012

Oh man :)

enteKross 13. Dez 2012

Das wäre wohl ein großer Flucht-Fail :D

Neonen 13. Dez 2012

So lange bis keiner mehr zufrieden ist. Oder so in der Art. =)



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