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Johnny Depp als Jack Sparrow in Fluch der Karibik 5
Johnny Depp als Jack Sparrow in Fluch der Karibik 5 (Bild: Disney Enterprises)

Fluch der Karibik 5: Bitcoin-Erpressung gegen Disney-Filmstudios

Johnny Depp als Jack Sparrow in Fluch der Karibik 5
Johnny Depp als Jack Sparrow in Fluch der Karibik 5 (Bild: Disney Enterprises)

Erneut versuchen Kriminelle offenbar, hohe Summen von einem Filmstudio zu erpressen. Disney will nicht zahlen und arbeitet mit den Behörden zusammen.

Die Disney-Filmstudios werden offenbar erpresst. Wie der Hollywood Reporter berichtet, würden unbekannte Angreifer drohen, noch nicht veröffentlichte Filme des Studios zu veröffentlichen, wenn dieses sich nicht bereiterklärt, einen hohen Bitcoin-Betrag zu bezahlen. Erst vor wenigen Wochen war eine Rohversion der Netflix-Serie Orange is The New Black nach einer gescheiterten Erpressung fast vollständig veröffentlicht worden.

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Disneys CEO Bob Iger soll die Erpressung im Gespräch mit ABC-Mitarbeitern bestätigt haben und gab demnach an, dass die Angreifer einen nicht genannten Film kopieren konnten. Wenn Disney die geforderte Erpressersumme in Bitcoin nicht bezahlen würde, würden zunächst fünf Minuten des Films veröffentlicht, später weitere Abschnitte des Films zu jeweils 20 Minuten. Die kommenden Blockbuster von Disney sind Fluch der Karibik 5 mit Johnny Depp und Cars 3. Zwischenzeitlich wurde in Foren spekuliert, dass es sich um den kommenden Star-Wars-Film handeln würde, diese Behauptung scheint aber nicht zu stimmen. Wie hoch die geforderte Bitcoin-Summe ist, ist derzeit unklar.

Netflix-Serie von Post-Production-Firma kopiert

Unklar ist, wie die Angreifer an das Material gekommen sein könnten. Die veröffentlichte Netflix-Serie wurde offenbar vom Server einer Post-Production-Firma kopiert, die ihre Systeme nur unzureichend gesichert hatte.

Disney selbst soll die Behörden eingeschaltet haben und plant offenbar nicht, zu zahlen. Einen offiziellen Kommentar zu der angeblichen Erpressung hat das Unternehmen bislang nicht abgegeben. Auch das Filmstudio Sony war vor einigen Jahren erpresst worden, nachdem zahlreiche Server des Unternehmens gehackt worden waren. Damals wurden auch politische Motive angegeben, die Angreifer zeigten sich verärgert über die Nordkorea-Satire The Interview.


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neocron 18. Mai 2017

absurd wuerde ich es nicht gerade nennen, aber zumindest weit hergeholt! richtig da...

Der Held vom... 18. Mai 2017

Wenn man von einer Leistung ausgeht, hast du recht, weil mit Schöpfung eines Werkes...

Kleba 17. Mai 2017

Imho - jein. Wenn ich mir bspw. etwas auf dem Smartphone anschaue reichen 480p wohl auch...

Der Held vom... 17. Mai 2017

Erst einmal erlaubt sich rund die Hälfte der Funde eine wirklich sehr freie...

DY 17. Mai 2017

Microsoft würde ganz sicher die Auskunft geben: "unsere Server und Betriebssysteme sind...



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