Flow: Schneller Browser mit eigener Engine für Rasperry Pi

Nach vielen Jahren des Stillstands wird erstmals eine neue Rendering-Engine für Browser entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Flow-Browser in der Entwicklung
Flow-Browser in der Entwicklung (Bild: Ekioh)

Das britische Unternehmen Ekioh bietet mit Flow einen Browser an, den es als Vorabversion für den Bastelrechner Rasperry Pi gibt. Das Besondere an Flow ist, dass der Browser eine eigene Rendering-Engine hat, die von Ekioh seit knapp drei Jahren entwickelt wird.

Stellenmarkt
  1. IT-Projektmanager Personaleinsatzplanung inhouse (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin, deutschlandweit
  2. Digital Operation Manager (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
Detailsuche

Das Ziel von Ekioh ist es, dass der Flow-Browser Webseiten besonders schnell anzeigen kann und auch auf weniger leistungsfähiger Hardware gut funktioniert. Es ist derzeit nicht absehbar, ob der Flow-Browser im Browser-Markt eine größere Bedeutung respektive Verbreitung erlangen kann.

In den vergangenen Jahren gab es keine Versuche, eine neue Rendering-Engine für Browser zu entwickeln. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Entwicklung einer eigenen Rendering-Engine wird allgemein als zu hoch eingeschätzt. In den zurückliegenden Jahren wurden daher immer wieder selbst gepflegte Rendering-Engines eingestellt.

Flow soll besonders schnell sein

Im Gespräch mit der Webseite Fast Company hat Ekioh erklärt, warum das Unternehmen eine eigene Rendering-Engine entwickelt. Das Hautgeschäft von Ekioh sind derzeit webbasierte Anwendungen für Embedded-Geräte, wie Streaminggeräte, smarte Displays oder die Entertainmentsysteme in Autos.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Kurz gesagt, was Flow von den anderen Browsern unterscheidet, ist die Leistung", sagt Stephen Reeder, der Commercial Director bei Ekioh. Es geht darum, Animationen in Web-Apps flüssig umsetzen zu können. Und gerade bei Systemen mit geringer Rechenleistung könnte die Flow-Engine Vorteile haben.

Erste Produkte mit Flow sollen Ende 2021 erscheinen

Wenn die Arbeiten an Flow abgeschlossen sind, will Ekioh den Flow-Browser an Gerätehersteller lizenzieren, die damit Produkte anbieten können, die eine reaktionsschnelle Steuerung bieten. "Wenn Hersteller ein Produkt mit etwas weniger Speicher und einem etwas langsameren Prozessor herstellen können und trotzdem das gleiche Kundenerlebnis erreichen, dann wird dieses Produkt billiger sein", sagt Reeder.

Ekioh setzt darauf, dass bis Ende 2021 erste Produkte mit dem Flow-Browser auf den Markt kommen werden. Derzeit kann Flow auf dem Raspberry Pi von Interessierten ausprobiert werden. Seit Anfang März 2021 steht Flow für alle Raspberry-Pi-Modelle als Vorabversion zum Download zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


wurstdings 17. Mär 2021

Es gab genug Versuche. Wenn man natürlich denkt, in 3 Jahren könnte man den Überbrowser...

Rodion67 16. Mär 2021

"was soll daran schwer sein?" Das selbstbewusstsein mancher Kommentatoren verblüfft mich...

Rodion67 16. Mär 2021

Meiner Meinung nach sollten sie sich mit ihren Wirtschaftskenntnissen auf keinen Fall...

gorsch 16. Mär 2021

Es gibt tatsächlich noch mehrere kommerzielle Browser Engines, die nicht so...

DavidGöhler 16. Mär 2021

Habe mir gerade mal die Mühe gemacht, die sich Golem auch hätte machen sollen und meinen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  2. Microsoft: Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt
    Microsoft
    Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt

    Im Multiplayer von Halo Infinite gibt es offenbar immer mehr Cheater. Nun fordern Xbox-Spieler eine Option, um gemeinsame Partien mit PCs zu vermeiden.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /