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Flow: Schneller Browser mit eigener Engine für Rasperry Pi

Nach vielen Jahren des Stillstands wird erstmals eine neue Rendering-Engine für Browser entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Flow-Browser in der Entwicklung
Flow-Browser in der Entwicklung (Bild: Ekioh)

Das britische Unternehmen Ekioh bietet mit Flow einen Browser an, den es als Vorabversion für den Bastelrechner Rasperry Pi gibt. Das Besondere an Flow ist, dass der Browser eine eigene Rendering-Engine hat, die von Ekioh seit knapp drei Jahren entwickelt wird.

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Das Ziel von Ekioh ist es, dass der Flow-Browser Webseiten besonders schnell anzeigen kann und auch auf weniger leistungsfähiger Hardware gut funktioniert. Es ist derzeit nicht absehbar, ob der Flow-Browser im Browser-Markt eine größere Bedeutung respektive Verbreitung erlangen kann.

In den vergangenen Jahren gab es keine Versuche, eine neue Rendering-Engine für Browser zu entwickeln. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Entwicklung einer eigenen Rendering-Engine wird allgemein als zu hoch eingeschätzt. In den zurückliegenden Jahren wurden daher immer wieder selbst gepflegte Rendering-Engines eingestellt.

Flow soll besonders schnell sein

Im Gespräch mit der Webseite Fast Company hat Ekioh erklärt, warum das Unternehmen eine eigene Rendering-Engine entwickelt. Das Hautgeschäft von Ekioh sind derzeit webbasierte Anwendungen für Embedded-Geräte, wie Streaminggeräte, smarte Displays oder die Entertainmentsysteme in Autos.

"Kurz gesagt, was Flow von den anderen Browsern unterscheidet, ist die Leistung", sagt Stephen Reeder, der Commercial Director bei Ekioh. Es geht darum, Animationen in Web-Apps flüssig umsetzen zu können. Und gerade bei Systemen mit geringer Rechenleistung könnte die Flow-Engine Vorteile haben.

Erste Produkte mit Flow sollen Ende 2021 erscheinen

Wenn die Arbeiten an Flow abgeschlossen sind, will Ekioh den Flow-Browser an Gerätehersteller lizenzieren, die damit Produkte anbieten können, die eine reaktionsschnelle Steuerung bieten. "Wenn Hersteller ein Produkt mit etwas weniger Speicher und einem etwas langsameren Prozessor herstellen können und trotzdem das gleiche Kundenerlebnis erreichen, dann wird dieses Produkt billiger sein", sagt Reeder.

Ekioh setzt darauf, dass bis Ende 2021 erste Produkte mit dem Flow-Browser auf den Markt kommen werden. Derzeit kann Flow auf dem Raspberry Pi von Interessierten ausprobiert werden. Seit Anfang März 2021 steht Flow für alle Raspberry-Pi-Modelle als Vorabversion zum Download zur Verfügung.

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wurstdings 17. Mär 2021 / Themenstart

Es gab genug Versuche. Wenn man natürlich denkt, in 3 Jahren könnte man den Überbrowser...

Rodion67 16. Mär 2021 / Themenstart

"was soll daran schwer sein?" Das selbstbewusstsein mancher Kommentatoren verblüfft mich...

Rodion67 16. Mär 2021 / Themenstart

Meiner Meinung nach sollten sie sich mit ihren Wirtschaftskenntnissen auf keinen Fall...

gorsch 16. Mär 2021 / Themenstart

Es gibt tatsächlich noch mehrere kommerzielle Browser Engines, die nicht so...

DavidGöhler 16. Mär 2021 / Themenstart

Habe mir gerade mal die Mühe gemacht, die sich Golem auch hätte machen sollen und meinen...

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