• IT-Karriere:
  • Services:

Flottenmanagement: Tomtom verkauft Firmenteil für 1 Milliarde US-Dollar

Tomtom trennt sich von einem Firmenteil, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Doch das Geld fließt nicht in Übernahmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tomtoms Telematics-Flottenmanagement
Tomtoms Telematics-Flottenmanagement (Bild: Tomtom)

Tomtom wird sein Telematics-Flottenmanagement-Geschäft für 910 Millionen Euro (1 Milliarde US-Dollar) an den japanischen Reifen- und Autoteilehersteller Bridgestone verkaufen. Das gab das niederländische Unternehmen am 22. Januar 2019 bekannt. Die Einnahmen werden zum größten Teil an die Aktionäre ausgeschüttet.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Wien (Österreich)
  2. Kreis Segeberg, Segeberg

Im September 2018 erklärte Tomtom, dass es einen Verkauf des Bereichs Telematics prüfe, der fahrzeugbezogene Daten und Informationen für das Flottenmanagement und Dienstleistungen für vernetzte Fahrzeuge liefert. In Medienberichten wurden Verizon Communications, Microsoft, Daimler und Michelin als mögliche Bieter genannt. Für den weltgrößten Reifenhersteller Bridgestone ist es die bisher größte Übernahme in Europa.

Konzentration auf Standorttechnologie

Laut Tomtom erlaube der Verkauf, das Wachstum zu beschleunigen und sich auf das Kerngeschäft im Bereich Standorttechnologie zu konzentrieren. Die Firma werde über eine Kapitalrückzahlung in Verbindung mit einer Aktienkonsolidierung 750 Millionen Euro an die Aktionäre ausschütten.

Die Transaktion wird voraussichtlich am Ende des zweiten Quartals abgeschlossen sein. Die Kapitalrückzahlung soll im dritten Quartal erfolgen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre für beide Maßnahmen. "Wir haben keine großen Pläne für Akquisitionen", sagte Harold Goddijn, Chief Executive Officer von Tomtom, " wir wollen aber in unserer Bilanz eine gesunde Menge an Barmitteln für Akquisitionen halten, sollte sich eine Chance ergeben."

Hochpräzise digitale Karten sind eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb von automatisierten und selbstfahrenden Autos. Die deutschen Automobilhersteller Daimler, BMW und Audi hatten daher den Kartendienst Here im August 2015 von Nokia übernommen, um nicht in Abhängigkeit von anderen Datenanbietern wie Google oder Apple zu geraten. Auch die Zulieferer Bosch und Continental haben sich bei Here beteiligt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release am 10. April)
  2. (-63%) 14,99€
  3. 23,99€
  4. (-74%) 15,99€

M.P. 23. Jan 2019

Die Saugnapf-Dinger sind in einer Hinsicht etwas sympatischer: Bei Smartphones weiß man...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Ein Besuch im tschechischen Grünheide
Elektromobilität
Ein Besuch im tschechischen Grünheide

Der Autohersteller Hyundai fertigt einen Teil seiner Kona Elektros jetzt in der EU. Im tschechischen Nošovice rollen pro Jahr bis zu 35.000 Elektroautos vom Band - sollte es keine Corona-bedingten Unterbrechungen geben. Ein Werksbesuch.
Von Dirk Kunde

  1. Crossover-Elektroauto Model Y fährt effizienter als Model 3
  2. Wohnungseigentumsgesetz Regierung beschließt Anspruch auf private Ladestelle
  3. Plugin-Hybride BMW setzt Anreize für höhere Stromerquote

Arduino: Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel
Arduino
Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel

Eine Visitenkarte aus Papier ist langweilig! Der Elektroniker Patrick Schlegel hat eine Platine als Karte - mit kreativen Funktionen.
Von Moritz Tremmel

  1. Thinktiny Mini-Spielekonsole sieht aus wie winziges Thinkpad

Next-Gen: Welche neue Konsole darf's denn sein?
Next-Gen
Welche neue Konsole darf's denn sein?

Playstation 5 oder Xbox Series X: Welche Konsole besser wird, wissen wir auch noch nicht. Grundüberlegungen zur Hardware und den Ökosystemen.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Elektroschrott Kauft keine kleinen Konsolen!
  2. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

    •  /