Floppy Musik: Raspberry Pi spielt Hits auf Diskettenlaufwerken
Der Musiker Arganalth(öffnet im neuen Fenster) hat sich ein Raspberry Pi geschnappt und lässt den kleinen Rechner Laufwerke steuern. Bislang werden musikmachende Diskettenlaufwerke und Festplatten hauptsächlich von Arduino-Platinen gesteuert. Der erste Hit des Raspberry Pi ist die Titelmusik zum Film Zurück in die Zukunft.

Das Prinzip ist einfach. Durch die Steuerung der Stromversorgung werden die Laufwerke bewegt, die dann Töne von sich geben. Ein Youtube-Tutorial des Benutzers Sammy1Am(öffnet im neuen Fenster) zeigt, wie das geht. Es war auch die Vorlage für Arganalths Aufbau mit dem Raspberry Pi.

Die verschiedenen Töne werden durch die die Bewegungsgeschwindigkeit der Laufwerke erzeugt. Sind sie einmal softwareseitig definiert, kann das Raspberry Pi mit Midi-Dateien gefüttert werden. Die Software steuert jedes Laufwerk für eine bestimmte Note an. Dabei hängt die Tonhöhe davon ab, in welchen Abständen der Schrittmotor ein- und ausgeschaltet wird. Je kürzer der Abstand, desto höher der Ton. Für komplexe Musikstücke muss ein ganzes Orchester aus Diskettenlaufwerken und Festplatten zusammengestellt werden. Immerhin hat das Raspberry Pi deutlich mehr Anschlüsse als ein Arduino.
Wer sich näher mit der Technik befassen und zunächst experimentieren will, kann sich dem Blog(öffnet im neuen Fenster) von Ashish Derhgawen ausführlich informieren. Der Musiker Mike Lohn(öffnet im neuen Fenster) hat sich ebenfalls mit Floppy Music beschäftigt und bietet zusätzlich Codebeispiele. Das Pinlayout für Floppys lässt sich ebenfalls nachlesen(öffnet im neuen Fenster). Außerdem hat Miguel Duarte einen ausführlichen Beitrag(öffnet im neuen Fenster) zu Floppy Music auf dem Arduino verfasst.
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