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Die Flir One Pro an einem Google Pixel
Die Flir One Pro an einem Google Pixel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Flir One und One Pro im Hands on: Die heißesten Bilder auf dem MWC

Die Flir One Pro an einem Google Pixel
Die Flir One Pro an einem Google Pixel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf dem MWC hat Flir zwei neue Wärmebildkamera-Module für Smartphones und Tablets vorgestellt: die dritte Generation der Flir One für Endkunden und die Flir One Pro für professionelle Einsätze. Golem.de hat Temperaturen gemessen und sich die Geräte angeschaut.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

Der Hersteller Flir hat auf dem Mobile World Congress (MWC) 2017 zwei neue Wärmebildkameras präsentiert, die sich auf Smartphones und Tablets stecken lassen. Die Flir One ist in der mittlerweile dritten Generation erschienen und richtet sich an Consumer-Kunden. Die Flir One Pro ist für Nutzer im professionellen Bereich gedacht und hat eine bessere Auflösung.

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Die beiden Aufsteckmodule sind in etwa so groß wie eine Tictac-Schachtel. Als Anschlüsse stehen USB-Typ-C und Lightning zur Verfügung, die Kameras lassen sich entsprechend an iPhones und iPads sowie neueren Android-Geräten verwenden. Neu ist der Onefit-Anschluss: Per Drehrad lässt sich die Höhe verstellen, mit der der Anschluss aus dem Gehäuse ragt. Dadurch können die Kameras auch an Geräte angeschlossen werden, die in Schutzhüllen stecken - im Außeneinsatz ein gängiges Szenario.

  • Rechts die neue Flir One, links die Flir One Pro an einem iPhone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Flir One Pro an einem iPhone und an einem Pixel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Flir One Pro macht Wärmebildaufnahmen, der Unterschied zum normalen Modell ist eine höhere Auflösung des Wärmebildsensors. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Flir-Module werden einfach auf ein Smartphone oder ein Tablet gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Anschlussstecker an den Modulen kann über ein Drehrad in der Höhe verstellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Rechts die neue Flir One, links die Flir One Pro an einem iPhone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Über eine eigene App wird das mit einem Realbild unterlegte Wärmebild angezeigt, sobald wir die Kamera anstecken. Der Vorteil ist, dass Strukturen so einfacher zu erkennen sind als bei einem reinen Wärmebild. Die Auflösung der Kamera für das Realbild hat Flir bei beiden Modellen von VGA auf 2 Megapixel angehoben.

Wärmebilder haben gute Details

Die angezeigten Bilder sind ausreichend detailliert, um Strukturen auseinanderhalten zu können. Die Wärmebildmaskierung ist deutlich zu erkennen und zu deuten. Die Flir-App ermöglicht es uns, mehrere Spotmesspunkte zu setzen, die die Temperatur an der jeweiligen Stelle auf eine Nachkommastelle anzeigen. Die Messpunkte können verschoben werden, was besonders bei fest montierten Geräten praktisch ist.

Die Flir One und die Flir One Pro unterscheiden sich zum einen vom Gehäuse: Das Pro-Modell ist etwas stabiler gebaut. Außerdem ist die Auflösung des Wärmebildsensors mit 160 x 120 Pixeln besser als bei der Flir One, die hier nur auf 80 x 60 Pixel kommt. Das Ergebnis ist eine feinere Abstufung bei der Temperaturanzeige.

Flir One Pro kommt mit Zusatzsoftware

Beide Modelle können Temperaturen in einem Umfang von -20 bis +120 Grad Celsius messen. Die Messtoleranz liegt bei +-3 bis +-5 Grad Celsius. Die angezeigten Wärmebilder können als Foto oder Video aufgenommen und gespeichert werden. Mit dem Pro-Modell liefert Flir auch eine Reihe von professioneller Software aus, die diese Aufnahmen sortieren und so helfen soll, ein möglichst umfassendes und übersichtliches Bild der gemessenen Situation zu liefern.

Der eingebaute Akku hält in beiden Modellen für eine Stunde Dauerbetrieb, danach brauchen die Wärmebildkameras laut Flir 40 Minuten, um wieder aufzuladen. Dafür ist am unteren Ende ein USB-Typ-C-Anschluss eingebaut - über das mobile Gerät können die Module nicht geladen werden. Ein Knopf am Gehäuse informiert den Nutzer über den Ladestand.

Fazit

Die neue Flir One und die Flir One Pro sind handliche, leicht zu verstauende Wärmebildkameras, die sich unkompliziert mit Hilfe eines Smartphones nutzen lassen - so der Nutzer über den richtigen Anschluss verfügt. Die App ist einfach zu bedienen und liefert schnell Ergebnisse, die sich anschließend einfach teilen lassen.

Die Ergebnisse der Flir One dürften von der Genauigkeit für viele Nutzer bereits ausreichen. Wer eine noch höhere Genauigkeit benötigt, kann auf die Pro-Version mit höherer Auflösung zurückgreifen. Die Messtoleranz ist allerdings bei beiden Geräten identisch.

Die Flir One kostet 250 Euro, für die Flir One Pro will der Hersteller 500 Euro haben. Die Wärmebildkameras sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2017 erhältlich sein, bereits jetzt können sich Interessenten auf der Webseite des Herstellers vorregistrieren.


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Serrano 07. Mär 2017

Wenn Ich das richtig sehe sind Wärmebildkameras (zumindest nach US Recht) ab 9 Herz...

KlausKoe 02. Mär 2017

Ist kein Betrug sondern ein brauchbares Feature. Ernsthaft, ist offiziell beworben und es...

KlausKoe 01. Mär 2017

Hab selber die FlirOne @Android und hatte vorher eine aufgebohrte E4 zum Probieren. Bei...

frostbitten king 01. Mär 2017

@golem, richtig?

kvoram 28. Feb 2017

Was Flir hier macht, ist schlichtweg Kundenverarschung bzw. -abzocke. Wie du schon...



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