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Flipboard: News-App Zite wird abgeschaltet

Zite ist eine iOS- und Android-App, mit der ein personalisiertes Magazin aus Webartikeln automatisiert zusammengestellt wird. Diese App wird vom Eigentümer nun abgeschaltet. Wer die Funktionen weiter nutzen will, muss zu Flipboard wechseln.
/ Andreas Donath
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Zite wird abgeschaltet. (Bild: Zite)
Zite wird abgeschaltet. Bild: Zite

Zite ruft englischsprachige Websites ab und erzeugt daraus ein Magazin, das mit den mobilen Apps gelesen werden kann. Der Nutzer hinterlegt Stichworte und Themengebiete, die ihn interessieren, Zite sucht selbstständig neue Artikel aus. Der Filter lässt sich verfeinern, indem Artikel bewertet werden.

Die Software stellt aus den Headlines, Teasern und Bildern eine Übersicht her, durch die der Nutzer blättern und bei Interesse einzelne Artikel aufrufen kann. Auch diese werden – ohne das Layout der Quelle – innerhalb der App angezeigt. Werbung, Navigation und Ähnliches werden nicht übernommen.

Die News-App Zite wurde erst Ende 2011 von CNN für 20 bis 25 Millionen US-Dollar übernommen, bis dann im März 2014 Flipboard die Software kaufte. Gemunkelt wurde über einen Kaufpreis von bis zu 60 Millionen US-Dollar.

Als Flipboard das Unternehmen übernahm, wurde mitgeteilt, dass die Software irgendwann abgeschaltet wird und ihre Funktionen in Flipboard übernommen werden. Am 7. Dezember wird das nun geschehen. Nutzer können ihre Themen und Filter beim Wechsel zu Flipboard übernehmen. Gegenüber Zite hat Flipboard den Vorteil, dass es neben Apps auch eine Website gibt, die die Inhalte magazinartig darstellt. Nach wie vor werden nur englischsprachige Quellen angezeigt.

Flipboard(öffnet im neuen Fenster) ist genauso wie Zite(öffnet im neuen Fenster) kostenlos.


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