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Flip und Fold: Samsung will seine Falt-Smartphones staubdicht bekommen

Samsungs Flip- und Fold-Modelle sind seit einigen Jahren bereits vor Wasser geschützt. Auf den Staubschutz müssen Nutzer weiter warten.
/ Tobias Költzsch
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Das neue Galaxy Z Flip 5 ist vor Wasser geschützt, nicht vor Staub. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
Das neue Galaxy Z Flip 5 ist vor Wasser geschützt, nicht vor Staub. Bild: Nina Völkel/Golem.de

Der leitende Manager von Samsungs Mobilgerätesparte, TM Roh, hat sich in einer Pressekonferenz zur Staubresistenz seiner Falt-Smartphones geäußert. Demnach arbeite Samsung an einem Staubschutz, es werde allerdings noch dauern, bis Samsungs Smartphones mit faltbaren Displays staubgeschützt sind. Das ist auf der südkoreanischen Webseite Bizwatch(öffnet im neuen Fenster) zu lesen.

Seit den Modellen Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 sind Samsungs Falter nach IPX8 vor Wasser geschützt. Das X in der Schutzart besagt, dass keine Staubschutzzertifizierung vorliegt oder dass die Schutzart nicht angegeben werden möchte. "Wir sind uns bewusst, dass unsere Nutzer einen Staubschutz wollen" , sagt Roh. "Wir unternehmen verschiedene Anstrengungen, einen zu ermöglichen. Bei Foldables gibt es aber viele bewegliche Teile, weshalb ein Staubschutz schwierig ist."

Eindringender Staub kann vor allem aufgrund der Scharnierkonstruktionen bei Foldables problematisch sein. Setzen sich Teilchen im Scharnierbereich fest, kann dies den Faltmechanismus unter Umständen stören. Auch besteht die Gefahr, dass Teilchen unter das Display geraten und dieses beschädigen.

Motorolas Geräte bieten Staubschutz

Von den in Deutschland erhältlichen faltbaren Smartphones sind nur die von Motorola vor Staub geschützt. Das neue Razr 40 Ultra beispielsweise ist nach IP52 vor "Staub in schädigender Menge" gefeit, dafür allerdings nur gegen fallendes Tropfwasser – und nicht wie die aktuellen Samsung-Geräte vor dauerhaftem Untertauchen.

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Das Pixel Fold von Google ist wie die Samsung-Modelle nur vor Wasser geschützt und nicht vor Staub. TM Roh zufolge müssen Samsung-Nutzer noch "etwas länger warten" , bis sie vor Staub geschützte Modelle kaufen können. Einen genauen Zeitplan hat Roh nicht angegeben.

In der Pressekonferenz hat sich Roh auch zu den Absatzerwartungen der Samsung-Foldables geäußert. Demnach sollen die Verkäufe der Fold- und Flip-Geräte mehr als 20 Prozent der anderen Galaxy-Modelle betragen. Insgesamt sollen mehr als 30 Millionen Geräte verkauft werden.


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