Abo
  • Services:

Flightgear 2.6.0: Open-Source-Flugsimulator mit verbesserter KI

Der freie und kostenlose Flugsimulator Flightgear ist in der Version 2.6.0 mit zahlreichen Verbesserungen erschienen. Ein Anbieter versucht unterdessen immer noch, eine alte Version von Flightgear mit ethisch fragwürdigen Mitteln an Flugsimulator-Freunde zu verkaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Flightgear nutzt moderne Prozessoren besser aus.
Flightgear nutzt moderne Prozessoren besser aus. (Bild: Flightgear.org)

Flightgear 2.6.0 ist veröffentlicht worden. Die neue Version des Open-Source-Flugsimulators bringt vor allem Verbesserungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Das gilt vor allem für die Flugzeuge. Das neue System nutzt Mehrkernprozessoren besser aus. KI- oder Multiplayer-Flugzeuge haben jetzt zudem eine Tonausgabe und laden schneller im Hintergrund.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. AIXTRON SE, Aachen

Die Darstellung des Wetters haben die Entwickler ebenfalls verbessert. Die Wolken sollen detaillierter aussehen, ohne dass es Leistungseinbußen gibt. Das Wasser sieht auch besser aus. Die Wellen auf See richten sich entsprechend der Windrichtung aus und bilden bei starkem Wind Schaum. Überarbeitet wurden auch einige Flugzeuge. So gibt es ein verbessertes Cockpit im zweimotorigen A-26 und die Boeing 777-200ER wurde funktional erweitert.

  • Flightgear
  • Flightgear
  • Flightgear
  • Flightgear
  • Flightgear
  • Flightgear
Flightgear

Weitere Informationen zu den Neuerungen in Flightgear 2.6.0 haben die Entwickler im Changelog gesammelt.

Flightgear und X-Plane sind zwei der letzten großen Flugsimulator-Projekte. Während Flightgear kostenlos bei flightgear.org heruntergeladen werden kann, ist X-Plane 10 ein kommerzieller Flugsimulator. Golem.de hat erst kürzlich die deutsche Version von X-Plane 10 getestet.

Mangel an Flugsimulatoren wird ausgenutzt

Der Mangel an Flugsimulatoren wird aber auch ausgenutzt. Wer sich für Flugsimulatoren interessiert, der findet manchmal Werbung für den Proflightsimulator - "The most realistic Airplane Simulator". Dieser wird auf vielen Domains verkauft, darunter auch unter proflightsimulator.com und proflightsimulator.tk. Der Simulator wird mit Screenshots und Videos beworben, die offensichtlich von Flightgear stammen. Den Simulator gibt es mit einer Geld-zurück-Garantie und einer Preisreduktion von zuvor rund 100 US-Dollar auf 50 US-Dollar. Zusätzlich versprechen die angeblichen Entwickler lebenslange Updates für das Produkt.

Das ist zwar kein Betrug, wie selbst die Flightgear-Entwickler zugeben. Denn es spricht nichts dagegen, Flightgear als DVD zu verkaufen. Die Marketingmethoden sind jedoch ethisch fragwürdig. Wer nach dem Flugsimulator sucht, findet in den ersten Einträgen zahlreiche Testberichte. Besonders dreist ist die Belegung mit dem Satz "Is It SOOO Bad?", "DO NOT BUY This Game Until You Read This Review" und "Is ProFlightSimulator a Scam?". Letzteres wird natürlich verneint mit dem Hinweis auf die Geld-zurück-Garantie.

Die Webseiten, die so tun, als würden sie sich kritisch und unabhängig mit dem Thema auseinandersetzen, geben letztendlich Kaufempfehlungen. Wer also nur leichte Zweifel hat, wird so eventuell davon überzeugt, dass er den Simulator kaufen sollte. Die Flightgear-Entwickler raten deshalb dazu, das Spiel unter flightgear.org herunterzuladen.

Weitere Informationen zu dem Fall finden sich im Flightgear-Wiki zu Proflightsimulator. Außerdem gibt es ein Statement der Flightgear-Entwickler.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 59,99€/69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  3. 12,99€
  4. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)

spambox 23. Feb 2012

Ich habe bei meinen kläglichen versuchen nur einmotorige benutzen können, weil nie 2...

der_Volker 23. Feb 2012

Irgendwie ist die Überschrift zum Artikel falsch, dem Scam wird mehr Aufmerksamkeit...


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Virtuelle Realität: Skin-Handel auf Basis von Blockchain
Virtuelle Realität
Skin-Handel auf Basis von Blockchain

Vlad Panchenko hat als Gaming-Unternehmer Millionen gemacht. Jetzt entwickelt er ein neues Blockchain-Protokoll. Heute kann man darüber In-Game Items sicher handeln, in der anrückenden VR-Zukunft aber alles, wie er glaubt.
Ein Interview von Sebastian Gluschak

  1. Digital Asset Google und Startup bieten Blockchain-Programmiersprache an
  2. Illegale Inhalte Die Blockchain enthält Missbrauchsdarstellungen

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /