Flight Simulator im Benchmark-Test: Sim Update 5 lässt Performance abheben

Die Optimierungen bei Bildrate und Speicherbedarf sind derart immens, dass wir kaum glauben können, noch den Flight Simulator zu spielen.

Ein Test von veröffentlicht am
Airbus A320neo im Flug über Manhattan
Airbus A320neo im Flug über Manhattan (Bild: Microsoft, Screenshot: Golem.de)

Rund ein Jahr lang mussten sich PC-Fliegerasse mit einer schlechten Performance im Flight Simulator zufriedengeben, pünktlich zur Veröffentlichung für Xbox-Series X/S aber vollbringt Microsoft fast schon Wunder: Das Spiel läuft so viel besser, dass es eine helle Freude ist.

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Asobo, das verantwortliche Entwicklerstudio, hat am gestrigen 27. Juli 2021 das sogenannte Sim Update 5 veröffentlicht. Es integriert Neuerungen wie eine Weltkarte mit Satellitenbildern, vor allem aber wurde die Leistung des Flight Simulator enorm optimiert: Je nach Einstellung verdoppelt sich die Bildrate, der Speicherbedarf wurde gedrittelt und das ständige Ruckeln wurde minimiert.

Verglichen zum Start des Flight Simulator (Technik-Test) fallen auch die Ladezeiten von der Weltkarte bis zum Flug sehr viel kürzer aus - einzig bis ins Hauptmenü genehmigt sich das Spiel weiterhin ein bis zwei Minuten. Schauen wir uns die Ergebnisse im Detail an.

Doppelte Framerate, gedrittelte RAM-Auslastung

Als Testsystem verwenden wir einen achtkernigen Ryzen 7 5800X samt 32 GByte DDR-3200-Speicher und eine Geforce RTX 3080 Ti, die Windows-10-Installation samt dem Flight Simulator liegt auf einer PCIe-Gen4-SSD. Um die Performance zu prüfen, sind wir mit einem Airbus A320neo über Manhattan geflogen - eines der forderndsten Szenarien im Spiel.

  • Ryzen 7 5800X, 32 GByte DDR4-3200, RTX 3080 Ti, Win10 21H1 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 7 5800X, 32 GByte DDR4-3200, RTX 3080 Ti, Win10 21H1 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 7 5800X, 32 GByte DDR4-3200, RTX 3080 Ti, Win10 21H1 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 7 5800X, 32 GByte DDR4-3200, RTX 3080 Ti, Win10 21H1 (Bild: Golem.de)
Ryzen 7 5800X, 32 GByte DDR4-3200, RTX 3080 Ti, Win10 21H1 (Bild: Golem.de)
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Mit Ultra- und High-Details war der Flight Simulator bisher selbst in 4K noch CPU-limitiert und das, obwohl unser Ryzen-Prozessor definitiv kein langsamer Chip ist. Mit dem Sim Update 5 werden zwar noch nicht alle Kerne genutzt, die Auslastung steigt aber auf immerhin über 30 Prozent. Hinzu kommt, dass die Grafikkarte auch schon in 1080p und 1440p stärker einbezogen wird - 99 Prozent gibt's aber erst in 4K.

Die Optimierungen - oder wohl eher das Beheben der bisherigen Probleme - sind so immens, dass mit dem Sim Update 5 nun 4K besser läuft als 1080p mit vorherigem Sim Update 4! In 1080p und 1440p verdoppelt sich die Bildrate mal eben und das ständige Stottern ist weg, der Flight Simulator fühlt sich daher an wie ein anderes Spiel.

Microsoft Flight Simulator Standard Edition | Digitaler Code für PC und Xbox Series X|S

Überdies hat Asobo die Speicherverwaltung massiv überarbeitet, so dass sich die RAM-Auslastung mit Ultra-Einstellungen oft drittelt (!) und mit der High-Stufe noch halbiert. Auch beim Videospeicher reicht weniger, so reduziert sich der VRAM-Bedarf um rund 2 GByte. Optische Einbußen, etwa beim Textur-Streaming, sind uns im Blickfeld nicht aufgefallen. Wird allerdings die Kamera schnell geschwenkt, lädt das Spiel teils sichtbar nach.

Fazit zum Sim Update 5

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Da ist der Flight Simulator ein Jahr auf dem Markt und läuft auf dem PC mehr schlecht als recht. Für die Xbox Series X/S wäre dieses Performance-Niveau undenkbar, weshalb Asobo und Microsoft die Zeit sinnvoll genutzt haben, um wahrlich immense Optimierungen am Spiel vorzunehmen.

Von denen profitiert dank dem Sim Update 5 auch PC-Fangemeinde sehr, denn die Bildrate verdoppelt sich teils und die RAM-Auslastung halbiert sich mindestens. Schade nur, dass die Community so lange auf die Verbesserungen warten musste, weil der Fokus offensichtlich auf der Konsolenversion lag.

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