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Flexibles Display: BOE lässt hauchdünnes Panel im Luftstrom flattern

Display Week 2018
Um seine flexiblen Displays zu demonstrieren, hat BOE ein besonders dünnes Display gezeigt. Es ist zugleich so flexibel, dass es im Luftstrom flattern kann.
/ Andreas Sebayang
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Das Display ist so hell, dass der Dynamikbereich der Kamera nicht ausreicht. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Display ist so hell, dass der Dynamikbereich der Kamera nicht ausreicht. Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

BOEs neues AMOLED-Display ist von der Seite kaum noch erkennbar. Mit gerade einmal 0,03 Millimetern kann es tatsächlich als hauchdünn eingestuft werden. Zudem ist es flexibel. Um das zu demonstrieren, wurde das Panel auf der Display Week 2018 von unten mit einem Lüfter belüftet – aber nicht, um es zu kühlen, sondern damit es im Luftstrom flattert. Das Display ist indes nicht so flexibel wie Papier, behält also in Grenzen etwas stärker seine Form.

Die Vorführung faszinierte selbst das Fachpublikum so sehr, dass einige Besucher das Display anfassten, obwohl dies nicht erlaubt war. Nach ein paar Stunden stülpte BOE daher eine Plexiglashaube über das Panel.

Für interessante, fast rahmenlose Designs kommt das Panel selbst auch mit einem äußerst schmalen Rahmen. Der ist an drei Seiten nur 1 mm dick. Nur unten – falls man das bei einem Panel sagen kann – gibt es einen 2,45 mm dicken Rahmen. Es ist allgemein noch ein Problem, dass Panels irgendwo ihre Elektronik unterbringen müssen, und das findet vermutlich dort statt. BOE versteckte diesen Teil aber.

Im Wind flatterndes AMOLED angesehen (Display Week)
Im Wind flatterndes AMOLED angesehen (Display Week) (00:48)

Kompromisse gibt es nicht. Mit 5,99 Zoll bietet das Display 2.160 x 1.080 Pixel und damit eine Pixeldichte von 406 PPI. In dem hauchdünnen Panel wird auch viel Licht produziert: 390 Candela pro Quadratmeter gibt BOE an, dazu ein Kontrastverhältnis von 10.000:1 und eine Farbraumabdeckung von 99 Prozent des NTSC-Bereichs.

Laut BOE befindet sich das Panel bereits in der Massenproduktion. Es gibt zwei Anwendungsgebiete: Eine Variante ist ein festes Verbauen in einer recht freien Form. So stellte BOE etwa einen Lautsprecher mit runder Displayschale vor. Die andere ist der vollflexible Einsatz, etwa als Wearable.


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