Flexibles Arbeiten: Apple schließt interne Slack-Kanäle zu Homeoffice

Apple geht gegen die Bewegung vor, die mehr Homeoffice fordert und schließt interne Slack-Kanäle, über die sich Mitarbeiter austauschten.

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Apple schließt interne Slack-Kanäle, um Mitarbeiter davon abzuhalten, über Homeoffice-Regelungen zu diskutieren. Das berichtete Zoë Schiffer von The Verge auf Twitter. Bei Apple fordern Mitarbeitergruppen, die Möglichkeit für Homeoffice auch in Zukunft beizubehalten. Der Konzern will dagegen, dass die Angestellten größtenteils in die Büros zurückkehren.

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Da die Argumente der Befürworter einer kulanten Homeoffice-Regelung immer wieder aufflammten, schloss Apple die internen Slack-Kanäle zu dem Thema. "Apple hat kürzlich damit begonnen, gegen Slack-Kanäle vorzugehen, die nicht direkt mit der Arbeit zu tun haben", schrieb Schiffer.

Das Unternehmen will keine Kanäle anbieten, die nicht direkt mit Projekten zusammenhängen oder Teil offizieller Mitarbeitergruppen sind. Dem Bericht nach wurde diese Unternehmenspolitik bislang aber nicht besonders streng gehandhabt.

Weniger Gehalt für Homeoffice-Arbeitnehmer?

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Ein neues internes Rundschreiben von Apple-Mitarbeitern, in dem sich diese für Homeoffice aussprachen, löste intern eine Kontroverse aus, wie Schiffer berichtete. Es enthielt einen Vorschlag für standortabhängige Gehaltskürzungen für vollständig remote arbeitende Mitarbeiter. Einige waren der Meinung, dass dies Frauen und farbige Menschen ungerechtfertigt benachteiligen könnte.

Der Grund für standortabhängige Gehälter sind die hohen Lebenshaltungskosten in der Bay-Area, in der sich Apples Hauptsitz befindet. Wer vollständig remote arbeitet, kann auch in günstigeren Regionen wohnen.

Apple-Chef Tim Cook kündigte im Juni 2021 an, die Apple-Mitarbeiter müssten im September an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. In einem Memo an die Beschäftigten erwähnte er, dass diese bis mindestens 2022 an drei Tagen pro Woche persönlich vor Ort sein müssten. Das Rückkehrdatum wurde mittlerweile auf Oktober verschoben.

Apple entschied sich für ein sogenanntes hybrides Arbeitsmodell. Das bedeutet, dass Mitarbeiter an drei Tagen in der Woche im Büro arbeiten müssen. Apple betont, die persönliche Zusammenarbeit sei essenzieller Bestandteil der Unternehmenskultur.

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Einige Apple-Mitarbeiter sind mit dem neuen Arbeitsmodell derweil nicht zufrieden. Sie befürchten laut einer internen Umfrage, die The Verge zugespielt wurde, dass Kollegen gehen müssen, wenn das Unternehmen die Mitarbeiter zurück ins Büro zwingt.

Die Umfrage soll Anfang Juni 2021 ohne Genehmigung von Apple in einem Slack-Kanal durchgeführt worden sein. Darin sollen der Aussage: "Ortsflexible Arbeitsmöglichkeiten sind ein sehr wichtiges Thema für mich" fast 90 Prozent der Befragten "stark zustimmen". Mittlerweile sollen dem Bericht zufolge einige Mitarbeiter, teils mit langer Betriebszugehörigkeit, gekündigt haben.

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Bluejanis 01. Aug 2021

Das mit dem Pendeln geht den Arbeitgeber was an. Es geht uns alle was an, denn in der...

Bluejanis 01. Aug 2021

Angeblich sinkt die Kreativität im Home-Office.

Bluejanis 01. Aug 2021

Dann soll der Arbeitgeber auch für die ganze Zeit aufkommen. Also inklusive Anreise und...

globalmatador 31. Jul 2021

Könnte man auch erwähnen wie viele Apple Mitarbeiter an der Umfrage teilgenommen haben...



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