Abo
  • IT-Karriere:

Flexible Displays: Samsung-Zulieferer soll Infos nach China verkauft haben

Flexible Displays könnten die nächste Innovation bei Smartphones werden - entsprechend begehrt ist die Technik. Vorreiter Samsung muss sich jetzt mit einem Fall von möglichem Geheimnisverrat herumschlagen: Ein Zulieferer soll die Technik nach China verkauft haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung stellte vor kurzem sein erstes flexibles Display vor.
Samsung stellte vor kurzem sein erstes flexibles Display vor. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Der Samsung-Zulieferer Toptec wird von der südkoreanischen Staatsanwaltschaft beschuldigt, Informationen über Samsungs flexible Display-Technologie an einen chinesischen Konkurrenten verkauft zu haben. Wie Reuters berichtet, wurden einer der Geschäftsführer sowie neun Angestellte angeklagt.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Aschaffenburg

Toptec stellt automatisiertes Equipment her, mit dem Displays produziert werden. Das Unternehmen soll extra eine Strohfirma gegründet haben, um Informationen darüber zu verkaufen, wie bestimmte Maschinen verwendet werden müssten. Auch Zeichnungen der Display-Panels sollen verkauft worden sein.

Toptec soll für die Informationen 15,5 Milliarden Won erhalten haben, umgerechnet sind das 12,15 Millionen Euro. Das Unternehmen streitet die Vorwürfe ab. "Unser Unternehmen hat niemals Samsungs Display-Technologie oder Geschäftsgeheimnisse an ein chinesisches Unternehmen verkauft."

Laut Staatsanwaltschaft investierte Samsung in den vergangenen sechs Jahren 150 Milliarden Won in die Entwicklung der gestohlenen Display-Technologie. Umgerechnet sind das 117,5 Millionen Euro.

Toptec wolle mit den Ermittlern zusammenarbeiten, um die Hintergründe aufzudecken. Am Markt hinterließen die Anschuldigungen gegen den Zulieferer bereits Spuren: Der Aktienkurs sank um 20 Prozent.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (PC-Spiele bis zu 85% reduziert)
  3. 19,95€
  4. (-55%) 5,40€

ML82 03. Dez 2018

du hast die autnome blockchain crypto vergessen, wo keiner weis was das ausmacht, aber es...


Folgen Sie uns
       


Escape Room in VR ausprobiert

Wir haben uns das Spiel Huxley von Exit VR näher angesehen.

Escape Room in VR ausprobiert Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  2. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge
  3. Microsoft-Browser Edge bekommt Chromium-Herz

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /