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Galaxy Fold mit Knick in der Optik

Bei Samsungs Galaxy Fold ist dieser Knickbereich weitaus deutlicher zu erkennen. Samsung stellt das Smartphone wie Huawei nur hinter Glas auf der Messe aus und hat Golem.de auch nicht die Möglichkeit gegeben, es einmal genauer anzuschauen. Aber bei dem ausgestellten, komplett aufgeklappten Galaxy Fold konnten wir sehr deutlich einen Knick in der Mitte erkennen, der stärker als beim Mate X ausgeprägt ist.

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Diese stärker sichtbare Falte dürfte konstruktionsbedingt sein: Beim Galaxy Fold ist das Display auf der Innenseite eingebaut, wird also in einem wesentlich kleineren Radius zusammengefaltet. Beim Mate X und beim Flexpai ist dieser Bereich weniger stark beansprucht, was offenbar zu einer weniger sichtbaren Abnutzung in Form eines sichtbaren Knicks führt.

Von der Software her können wir die drei Geräte nur bedingt beurteilen. Beim Hands on des Royole Flexpai wurde schnell klar, dass die Software für das Smartphone nicht fertig ist. Sekundenlange Wartezeiten wechselten sich mit falsch aktivierten Display-Hälften ab, die Benutzung des Gerätes war kein Spaß. Bei der Nutzung des Mate X klappt das alles wesentlich besser: Das Smartphone reagiert schnell auf Lageänderungen, klappen wir es auf, wird die Anzeige direkt auf den großen Bildschirm erweitert. Auch die Kamera lässt sich problemlos im Selfie-Modus verwenden.

  • Das Mate X von Huawei hat ein komplett auf der Außenseite eingebautes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Galaxy Fold von Samsung hingegen liegt das flexible Display auf der Innenseite. (Bild: Samsung)
  • Beim Flexpai von Royole ist der Bildschirm ebenfalls auf der Außenseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mate X lässt sich dank des Falcon-Wing-Gelenks problemlos auf- und zuklappen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgeklappt bietet das Gelenk genügend Widerstand, um das Display plan zu halten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Galaxy Fold ist an der Faltstelle ein deutlicher Knick sichtbar - beim Mate X fällt dieser wesentlich weniger dramatisch aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem Flexpai von Royole fehlt die Spannung im aufgeklappten Gelenk. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dadurch ist das Smartphone nie wirklich plan. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Mate X von Huawei hat ein komplett auf der Außenseite eingebautes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Software des Galaxy Fold machte bei der Demonstration während der Vorstellung des Gerätes ebenfalls einen ausgereiften Eindruck. Samsung schafft es offenbar, Apps, die auf dem Außen-Display verwendet werden, ohne nennenswerte Verzögerung auf das große, faltbare Innen-Display zu bewegen, wenn das Smartphone aufgeklappt wird. Allerdings handelt es sich bei diesem Eindruck lediglich um Beobachtungen, ausprobieren konnten wir das Galaxy Fold bisher noch nicht.

Momentan halten wir das Mate X für das faltbare Smartphone mit den größten Erfolgschancen. Huaweis Gerät hat aufgrund seiner Verarbeitung, der Anbringung der Kamera, der Qualität des Gelenks, der Software und der 5G-Unterstützung einen deutlichen Vorsprung vor dem Flexpai und auch vor dem Galaxy Fold. Vergleichen wir das Mate X mit Samsungs Smartphone, empfinden wir das Gerät des chinesischen Herstellers ebenfalls als das mit dem besseren Konzept.

Das liegt nicht nur an der weniger stark sichtbaren Knickfalte im flexiblen Display. Das Konzept von Samsung, einen großen, faltbaren Bildschirm auf der Innenseite mit einem kleinen Display auf der Außenseite zu kombinieren, ergibt für uns im Alltag einfach wenig Sinn. Das liegt daran, dass bei vielen Anwendungen das große, aufgeklappte Display schlicht nicht notwendig ist - egal, was die Hersteller uns glauben machen wollen. Um eine Textnachricht zu beantworten oder schnell etwas im Internet zu suchen, müssen wir nicht jedes Mal unser faltbares Smartphone aufklappen. Stattdessen dürften die meisten Nutzer wie bisher das Gerät aus der Hosentasche ziehen und sofort loslegen wollen.

Auf dem Mate X können wir das dank des 6,6 Zoll großen Displays sehr komfortabel tun. Auf dem Bildschirm können wir auch ein Video anschauen, was - aufgrund des fast quadratischen Seitenverhältnisses - auf dem ausgeklappten Display nicht zwingend sinnvoll ist. Das Galaxy Fold hingegen hat einen nach heutigen Standards eher kleinen 4,6-Zoll-Bildschirm auf der Vorderseite, der zudem von einem gefühlt daumendicken Rand umgeben ist. Das finden wir angesichts der heute verfügbaren Displays nicht mehr zeitgemäß, darauf länger arbeiten wollen wir eigentlich nicht.

 Flexible Displays im Trend: Falt-Smartphone ist nicht gleich Falt-SmartphoneEinen separaten, kleinen Bildschirm finden wir nicht praktisch 
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Apfelbaum 14. Mär 2019

Gar kein Problem :-D

Bluray 05. Mär 2019

Wer sagt eigentlich das die Oberfläche weich ist? Habe noch nichts über die Härte...

Sander Cohen 02. Mär 2019

Nicht wirklich! Wenn man sich mal die Fingerabdrucksensoren davor und teils sogar noch...

Eleazar 28. Feb 2019

Es müsste ja "nur" an der Verbundstelle randlos sein... aber ich bin auch kein Ingenieur...

yudji 28. Feb 2019

Meiner Meinung nach das beste Klapp-Smartphone-Konzept weil das weiche, für Kratzer...


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