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Flexbar auf Kickstarter: Apples Touchbar als separates Zubehör

Die Flexbar lagert die Idee von Apples Touchbar in ein einzelnes Gerät aus. Sie soll sich nicht nur auf MacOS beschränken.
/ Oliver Nickel
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Das Team von Eniac finanziert die Flexbar auf Kickstarter. (Bild: Eniac/Kickstarter)
Das Team von Eniac finanziert die Flexbar auf Kickstarter. Bild: Eniac/Kickstarter

Die Touchbar in Apples Macbooks ist schon seit Apples M2-Version nicht mehr zu finden. Viele Kunden fanden die Leiste mit Soft-Touch-Buttons zwar cool, allerdings wurde ihr Nutzen oft hinterfragt. Fans, die sich über Apples Entscheidung ärgern, können sich auf ein Crowdfunding-Projekt freuen.

Die Flexbar des Start-ups Eniac(öffnet im neuen Fenster) ist ebenfalls eine Leiste mit konfigurierbaren Tasten und einem schmalen Touch-Display und wird aktuell auf Kickstarter finanziert. Allerdings wird sie mittels USB-C-Kabel an ein Macbook oder einen PC angeschlossen. Laut Entwickler unterstützt sie sowohl MacOS als auch Windows. Sie kann nur mittels Kabel an einen Host angeschlossen werden. Ein integrierter Akku fehlt.

Makros und Sensordaten anzeigen

Das zentrale Element der Flexbar ist das 24,9 x 0,7 cm große Display, das mit einer ungewöhnlichen Auflösung von 2.170 x 60 Pixeln ausgestattet ist. Über USB-C benötigt das System etwa 2,5 Watt an Leistung. Außerdem soll ein haptisches Feedback beim Drücken einer Taste ausgelöst werden. So fühlen User mit dem Finger, ob und wo sie eine Taste gedrückt haben. Mittels ESP32-Controller werden Display und Motoren angesteuert. Dort werden auch Makros und Programme gespeichert.

Alle Makros und Tasten werden über eine passende Client-Software eingestellt und auf die Flexbar übertragen. User können hier etwa Sensordaten ihres Systems anzeigen oder Makros für Spiele wie Minecraft oder für Produktivsoftware erstellen. In Beispielen wird gezeigt, wie die Timeline in Adobe Premiere navigiert wird. Das Ziel ist es, einen App-Marktplatz für die Flexbar einzurichten. Das soll zum zweiten Quartal 2025 geschehen.

Aktuell läuft die Kickstarter-Kampagne für die Flexbar. Sie soll ab Februar 2025 ausgeliefert werden. Dabei ist zu beachten: Es handelt sich hier um das erste Projekt eines kleinen Teams aus Hongkong. Es besteht das Risiko, dass das Produkt nicht wie beworben erscheinen, verschoben oder sogar ganz verworfen wird. Interessenten können die Flexbar ab 114 Euro reservieren. Sie soll mit etwa 14 Euro Lieferkosten auch in Deutschland bestellt werden können.


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