Flex Note, Flex G und Flex S: Samsungs OLED-Konzepte falten sich zwei Mal

Samsung experimentiert mit Tablets und Smartphones, die sich zweimal knicken lassen. Auch zeigt das Unternehmen einen faltbaren Laptop.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung experimentiert mit recht ungewöhnlichen Foldables.
Samsung experimentiert mit recht ungewöhnlichen Foldables. (Bild: Samsung)

Das Konzept der Foldable-Displays wurde unter anderem von Samsung mit Produkten wie dem Galaxy Z Fold vorangetrieben. Der Konzern ist offenbar zuversichtlich, dass Foldables auf Interesse stoßen. Deshalb zeigt Samsung auf der CES 2022 gleich mehrere neue Foldable-Konzepte. Die meisten davon lassen sich nun zweimal statt bisher nur einmal zusammenfalten. So entstehen in der Theorie noch kompaktere Geräte, die sich zu größeren Displays auseinanderziehen lassen (via Ars Technica).

Ein Beispiel ist das Flex S, das sich wie der Buchstabe Z zusammenklappen lässt. Das Tablet kommt auseinandergefaltet auf eine Bildschirmdiagonale von ungefähr 13 Zoll (33 cm), kann aber durch zwei Faltstellen auf die Größe eines aktuellen großen Smartphones kommen.

Ein Vorteil dabei: Das Gerät benötigt im Vergleich zum Galaxy Fold im Smartphone-Modus keinen zweiten Bildschirm, da es einfach ein Drittel des zusammengefalteten Bildschirms verwendet. Zusammengefaltet ist die Rückseite trotzdem geschützt, da die feste Geräteunterseite auf Unterlagen abgelegt wird und nicht wie bei Huaweis Mate XS ein Teil des empfindlichen Kunststoffdisplays ist.

17-Zoll-Tablet mit Knick

Samsung zeigt auf der CES 2022 eine kleinere Version des Flex S, das sich ebenfalls in einer Z-Form auf ein etwa 4 Zoll großes Gerät zusammenklappen lässt. Außerdem stellt der Konzern das Flex G aus, das sich wie der Buchstabe G nach innen zusammenfaltet. Dabei wird zuerst die rechte Seite des Displays nach innen geklappt und anschließend das linke Displaydrittel mit dem Display nach unten gerichtet darübergelegt.

  • Samsung Flex G (Bild: Samsung)
  • Samsung Flex S (Bild: Samsung)
  • Kleinere Version des Flex S (Bild: Samsung)
Samsung Flex G (Bild: Samsung)

Das Resultat ist ein komplett zusammengefaltetes Gerät, das kompakt transportiert werden kann. Allerdings zeigt kein Display nach außen, so dass es wirklich nur für das Tragen in der Hosentasche gefaltet wird. Das Flex G hat an der rechten Seite eine Halterung für Samsungs S-Pen integriert. Das Gerät selbst misst in etwa 7 Zoll (17,7 cm) in der Diagonale.

Wie Asus mit dem Zenbook 17 Fold OLED will wohl auch Samsung ein großes faltbares 17-Zoll-Tablet bringen. Das Flex Note faltet sich nur einmal in der Mitte zusammen und kann mit zwei etwa 12 Zoll großen Panels als Clamshell-Notebook mit virtueller Tastatur oder komplett ausgeklappt als 17-Zoll-Tablet genutzt werden.

Die OLED-Produkte, die Samsung auf der CES 2022 ausstellt, sind größtenteils noch Prototypen und Konzeptstücke. Entsprechend gibt es keine konkreten Release- oder Preisvorstellungen dafür. Es ist allerdings interessant, dass der Konzern das Foldable-Konzept weiterführen will, trotz der offensichtlichen Limitierungen etwa durch das fragile Kunststoff-Display oder die Anfälligkeit für Staub und andere Fremdpartikel.

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goggi 10. Jan 2022

für mich wäre eine Rolle perfekt. 24 oder 27zöller gerollt. Pefekt für den Transport und...

elitezocker 10. Jan 2022

Foldable Technik kannst Du knicken. Zuviele Probleme Das ist besser https://www.youtube...

eastcoast_pete 07. Jan 2022

Ich auch. Das Z Format ist eine Lösung des Problems daß das derzeitige Fold hat (Front...

MR-2110 07. Jan 2022

Wozu auch mehr. Es ist ja erstmal nur ein Konzept. Auf der automesse können auch...



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