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Fleisch-Alternativen:
Ein Osterbraten im Drucker

Alternativen zu echtem Fleisch haben es oft noch schwer, weil die Textur und das Mundgefühl nicht stimmen. 3D -Druck soll nun auch das richten.
/ Sebastian Grüner
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Ein schönes Stück Fleisch - aus dem 3D-Drucker von Redefine Meat (Bild: Amir Cohen/Reuters)
Ein schönes Stück Fleisch - aus dem 3D-Drucker von Redefine Meat Bild: Amir Cohen/Reuters

Seit einiger Zeit wächst der Bedarf nach Alternativen zu klassischem Fleisch, also Muskelgewebe von Tieren. Insbesondere in den vergangenen fünf bis zehn Jahren hat das auch die Aufmerksamkeit großer Unternehmen und der Startup-Kultur samt Risikokapitalgebern geweckt, auf der Suche nach neuen Wegen zur Lebensmittelproduktion. Bill Gates, der in entsprechende Firmen groß investiert hat, sieht darin sogar einen Weg , die klimaschädliche Fleischproduktion der industriellen Landwirtschaft zu verdrängen.

Doch was hier bisher fehlt, ist passables Fleisch am Stück, also etwa Steaks oder Braten. Das soll nun mit 3D-Druckern gelöst werden. Die Ideen dazu sind nicht wirklich neu, sollen aber tatsächlich bald marktreif werden und noch in diesem Jahr verfügbar sein.

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