FlatLight: Hella-Licht für Autos setzt Optiken unter Sandkorngröße ein

Hella hat eine Lichttechnologie für Autos entwickelt(öffnet im neuen Fenster) , die auf Mikrooptiken basiert, die eine Größe von weniger als 15 Mikrometern haben und somit deutlich kleiner sind als ein Sandkorn.
Ab Mitte 2025 wird Hella nach eigenen Angaben einen Autohersteller beliefern, der das Licht in fünf verschiedene Fahrzeugbaureihen als Tagfahrlicht integrieren will. Zunächst wird die Flatlight-Technologie als Heckleuchte in Serie verwendet.
"Bei unserer Flatlight-Technologie geht es vor allem um einen schlanken Aufbau, größtmögliche Energieeffizienz sowie eine überlegene, Homogenität und Leistungsfähigkeit - und dies nicht nur bei Heckleuchten" , sagte Yves Andres, Geschäftsführer Licht bei Hella.
Durch die Verwendung dieser winzigen Optiken kann nicht nur das Gewicht des Lichtmoduls reduziert, sondern auch der Bauraumbedarf auf bis zu fünf Millimeter verringert werden. Herkömmliche Tagfahrlichter benötigen demgegenüber in der Regel eine Tiefe von rund 40 Millimetern. Das eröffnet neue Designmöglichkeiten. So können Tagfahr-, Blink- sowie Positionslicht in nur einem einzigen Lichtelement umgesetzt werden.
Bestandteil des Kundenprojekts sind zudem Hauptscheinwerfer, in die Hella auch sogenannte zylindrische Linsenarrays integriert hat (Cylindrical Lens Arrays, CLA). Diese neuartige Lichttechnologie hat Hella bereits in einem weiteren Kundenprojekt in Serie gebracht. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Miniaturisierung der Lichtmodule, die eine besonders flache Lichtsignatur sowie eine Gesamthöhe des Lichtaustritts von bis zu 10 Millimetern ermöglicht.
Hella wird die neuesten Lichttechnologien auf der CES 2023 vom 5. bis 8. Januar 2024 in Las Vegas vorstellen.



