Flash-Speicher: Toshiba und WD stecken 15 Milliarden US-Dollar in ihre Fabs

Neue Investitionen für die Produktion von Flash-Speicher: Toshiba und Western Digital wollen in den kommenden drei Jahren rund 15 Milliarden US-Dollar für die Aufrüstung von Fabs aufwenden.

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Fab 2 in Yokkaichi
Fab 2 in Yokkaichi (Bild: Toshiba)

Wie unter anderem die japanische Tageszeitung Nikkei berichtet, haben Toshiba und Western Digital beschlossen, ihre Halbleiterproduktionsanlagen für Flash-Speicher aufzurüsten. Gemeinsam sollen innerhalb von drei Jahren umgerechnet rund 14,6 Milliarden US-Dollar in japanische Fabs (Semiconductor Fabrication Plants) investiert werden. Im Oktober 2015 hatte Western Digital für 19 Milliarden US-Dollar Sandisk übernommen, das mit Toshiba ein Joint Venture namens Flash Forward hat. WD führt die Partnerschaft fort.

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Flash Forward ist nach Samsung und vor IMFT (Intel Micron Flash Technologies) der weltweit zweitgrößte Hersteller von Flash-Speicher. Mit der Aufrüstung der Produktionsstädten möchten Toshiba und Western Digital ihren Marktanteil weiter ausbauen. Konkret geht es um die Anlagen nahe der Stadt Yokkaichi in der Präfektur Mie, wo Flash Forward unter anderem die neue Fab 2 für 3D-NAND-Flash-Speicher errichtet hat, die seit Frühjahr 2016 läuft.

SSDs mit 3D-Speicher stehen noch aus

Durch weitere Aufrüstung soll eine Anlage in Yokkaichi künftig eine doppelt so hohe Fertigungskapazität aufweisen wie Samsungs derzeit größte Fab. Flash Forward sieht es zudem als Vorteil an, anders als Samsung und Intel Micron Flash Technologies alle Werke zentral an einem Ort stehen zu haben.

Produkte mit 3D-Flash-Speicher von Toshiba und Western Digital gibt es noch keine. Das SSD-Topmodell OCZ RD400 mit NVMe-PCIe-Anschluss und günstige Varianten wie Sandisks Z410-Reihe basieren noch auf planarem NAND-Flash-Speicher mit 2 oder 3 Bit pro Zelle, die Fertigung erfolgt im 15-nm-Verfahren. Samsung schichtet in der dritten 3D-Generation bis zu 48 Zelllagen übereinander, IMFTs erste Generation kommt auf 32 Layer.

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