Festplatten lohnen sich bald nur noch bei hohen Kapazitäten

So ist der Leistungssprung zum Beispiel für ein zehn Jahre altes Notebook enorm. Einen solchen Austausch haben wir kürzlich in der Praxis mit einem Macbook Pro 2009 gemacht, in dem die 1-TByte-SSHD durch eine 2-TByte-SSD ersetzt wurde. Bei neueren Geräten ist aber oftmals die Aufrüstung nicht möglich. Immerhin steigen aber auch hier preisbedingt die Kapazitäten, so dass das auch solche Geräte annehmbare und langfristig nutzbare Speichergrößen bieten.

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Es gibt aber auch Ausnahmen. So verkauft Apple sein Profimodell Macbook Pro immer noch mit einer nicht austauschbaren 128-GByte-Platte in einer Standardkonfiguration. Im PC-Bereich ist das Problem aufgrund vieler Alternativen leichter zu lösen.

Die Zwischenlösung der SSHD hat sich leider am Markt kaum durchgesetzt. Es gibt sie zwar noch, doch die Entwicklung ist im Notebookbereich bei 2 TByte stehengeblieben. Im Serverbereich wird gerne auf eigene Lösungen gesetzt, die SSDs und Festplatten kombinieren.

Sollten sich die Preise, wie von Digitimes und Dramexchange vermutet, tatsächlich noch einmal halbieren, dürfte es für Festplattenhersteller in mehreren Bereichen schwierig werden. Vor allem im unteren und mittleren Kapazitätsbereich. Schon heute lohnt es sich kaum mehr, eine Festplatte zu kaufen, wenn der Anwender die Kapazität nicht braucht. Sollten die Preise sogar im 2-TByte-Bereich auf unter 130 Euro sinken, dürfte die Verlockung, ein paar Euro für eine langsame Festplatte zu sparen, weiter sinken. Damit bliebe den Festplattenherstellern nur noch die Domäne der besonders hohen Kapazitäten.

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Bei 2,5-Zoll-Platten liegt das Gros der Angebote im Handel bei 4 TByte mit einer geringen Auswahl von 5-TByte-Festplatten, die vor allem in externen Gehäusen vermarktet werden. Die Preise liegen bei 150 beziehungsweise 250 Euro. 3,5-Zoll-Festplatten im Handel erreichen derzeit 14 TByte für etwa 500 Euro. Festplattenhersteller sind zudem dazu übergegangen, sogenannte Bundles mit höheren Kapazitäten zu vermarkten, was natürlich gut im Prospekt aussieht - letztendlich sind es aber nur mehrere kleinere Festplatten.

All diesen Angeboten gemein ist, dass die SSD-Hersteller preislich im Markt der Endanwender oder auch kleineren Unternehmen kaum eine Chance haben, wenn Kapazität gefragt ist. Das dürfte sich auch mit der drohenden Halbierung der SSD-Preise nicht ändern. Noch ist der Vorsprung der altgedienten Festplattentechnik hier zu groß.

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 Flash-Preisverfall: Die 2-TByte-SSD für 130 Euro ist denkbar
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NeoCronos 13. Mär 2019

Ich habe leider auch keine bekommen, dem Thread auf mydealz zufolge hatten einige User...

Crass Spektakel 11. Mär 2019

Kaum zu glauben, um 2011 kosteten Harddisks genau 30 Euro pro TB. Dann hat angeblich eine...

iyon_tichy 10. Mär 2019

Also, auch wenn ich mich riesig über fallende SSD-Preise freue, für mein Heim-NAS würde...

exxo 09. Mär 2019

Netter Beitrag. Du hast dich heulte Nacht richtig ausgetobt... Der Fehler in deiner...



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