Abo
  • IT-Karriere:

Flash-Player mit Malware: Mac-Nutzer werden hereingelegt

Eilige Flash-Updates sind so alltäglich, dass sie bei vielen Nutzern kaum für Aufsehen sorgen dürften. Das kann für Mac-Nutzer zur Zeit zum Problem werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein trügerisches Flash-Update für Mac-Nutzer
Ein trügerisches Flash-Update für Mac-Nutzer (Bild: Intego)

Eine Malware-Kampagne gibt derzeit vor, Flash-Updates an Mac-OS-Nutzer zu verteilen. Das Problem: Neben dem inhärent unsicheren Flashplayer laden die Opfer der Kampagne sich auch noch eine Malware herunter. Die Warnung stammt von der Sicherheitsfirma Intego.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke Heidelberg GmbH, Heidelberg
  2. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München

Kriminelle versuchen, Nutzer mit einem Popup im Stil des Webbrowsers Safari dazu zu überreden, eine neue Flashplayer-Version zu installieren. Das Popup zeigt dabei eine URL, die nicht mit der offiziellen Adresse von Adobe übereinstimmen soll. Bestätigt der Nutzer die Warnung, erscheint eine weitere Meldung, die ein notwendiges Flash-Player-Update vortäuscht.

Legitime Flash-Version mit Malware-Komponente

Der Nutzer kann dann einen Flash-Player-Installer herunterladen, der neben einer offenbar legitimen Flash-Version eine Malware-Komponente enthält. Dieser Installer ist nach Angaben von Johannes Ullrich vom Sans-Institut mit einem gültigen Developer-Zertifikat von Apple signiert, löst also keine Sicherheitswarnung aus. Bislang soll Apple das Zertifikat noch nicht zurückgezogen haben.

Die Malware-Komponente enthält zahlreiche Scareware-Programme, die dem Nutzer von Zeit zu Zeit akute Sicherheitsprobleme vortäuschen, um die Anwender zur Zahlung eines Geldbetrages zu bewegen, damit der Rechner wieder sauber ist. Die Malware ist unter dem Namen OS X/Miez bekannt und wird mindestens seit dem vergangenen April verteilt. Sie soll nicht nur über das infizierte Flash-Player-Bundle ausgeliefert werden, sondern auch über verschiedene, nicht näher benannte Browser-Plugins.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

andi_lala 11. Feb 2016

Das ist aber doch ein Blacklist Ansatz oder? Und wird der auch angewandt wenn Anwendungen...

Gol D. Ace 10. Feb 2016

Nur dann wenn Flash erkannt wird. Schalte Flash mal komplett ab und siehe da HTML 5 geht...

SoniX 09. Feb 2016

Bitte sehr. Freut mich :-)

ghostbuster 09. Feb 2016

...und Golem macht passend zu diesem Artikel, gleich mal Werbung für den Mackeeper...

SoniX 09. Feb 2016

... Signierung ist für die Katz. Mehrmals die Woche News über irgendeine Firma die...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
    Galaxy Fold im Hands on
    Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

    Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
    2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
    3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

      •  /