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Flachbildschirme: Sony bringt neue Displays in 32 und 100 Zoll

Die Bravia FW-32BZ30J und FW-100BZ40J verwenden eine 4K-Auflösung , HDMI, HDR und teils sogar 120 Hz, sollen aber keine Fernseher sein.
/ Oliver Nickel
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Die Bravia-Displays sind für den professionellen Einsatz gedacht. (Bild: Sony)
Die Bravia-Displays sind für den professionellen Einsatz gedacht. Bild: Sony

Sony erweitert seine Kollektion an TVs und Displays um zwei weitere Modelle. Die Bravia FW-32BZ30J(öffnet im neuen Fenster) und FW-100BZ40J(öffnet im neuen Fenster) decken jeweils neue Displaydiagonalen ab, die es nicht so häufig gibt: 32 und 100 Zoll. Sony vermarktet seine Bravia-Geräte dabei nicht als klassische Fernseher, obwohl darauf ein Android-10-Betriebssystem installiert ist. Stattdessen soll es sich um professionelle Anzeigen handeln.

Beide Panels unterstützen eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Es kommt die LC-Technik VA zum Einsatz, die Farben gut darstellen kann, aber bei schnellen Bewegungen Schlieren und Artefakte bilden kann. Zudem sind beide Displays mit Sonys Bildprozessor X1 und mit einem WLAN-Modul für Wi-Fi 5 ausgestattet. Beide Bildschirme nutzen vier HDMI-Eingänge, S/PDIF, zwei USB-A-Ports, RS-232, Ethernet und einen Komposit-Video-Eingang. Hier wird klar, dass sie in Gewerbegebäuden, Fabriken und im Zusammenhang mit älterer Technik genutzt werden können.

120 Hz Bildfrequenz auf 100 Zoll

Abseits der Displaydiagonale unterscheiden sich beide Panels stark voneinander. Das 32 Zoll große FW-32BZ30J leuchtet mit maximal 300 cd/m² hell. Das System hat eine mittlere Reaktionszeit von 10 ms und einen Grau-zu-Grau-Kontrast von 3.000:1. Statt vollständigem Local Dimming kommt hier Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz, die günstiger, aber weniger leistungsfähig ist. Das 4K-HDR-Panel unterstützt Bildfrequenzen von maximal 60 Hz.

Das 100 Zoll große FW-100BZ40J kann lokal auf maximal 940 cd/m² aufhellen, was an HDR1000 heranreicht. Die typische Helligkeit gibt Sony mit 600 cd/m² an. Das Panel hat einen Grau-zu-Grau-Kontrast von 9.000:1 und eine Latenz von 7 ms. Hier kommt zudem direktes LED-Backlighting zum Einsatz. Die Bildfrequenz liegt mit 120 Hz wesentlich höher.

Die beiden Displays können per VESA-Halterung (600 x 400 mm) an Wänden angebaut werden. Alternativ liefert Sony kleine Standfüßchen mit, welche die Displays auch auf Kommoden oder Tischen aufstellbar machen. Bei einem 100-Zoll-Panel sind diese allerdings entsprechend lang und daher platzfordernd. An der Rückseite der Panels sind zudem Haltegriffe für den Transport und die Montage verbaut.

Weder in der Pressemitteilung noch auf der Produktwebseite sind Preise für die beiden neuen Panels zu finden. Es ist im Business-Bereich üblich, dass dieser nicht öffentlich bekanntgegeben wird. Möglicherweise wartet der Konzern auch auf den Release der Produkte. Der ist zum Sommer 2021 angesetzt.


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