Abo
  • Services:

Flachbildschirm-TV: Ehemaliger Apple-Manager unter neuen Loewe-Eignern

Loewe hat Käufer für wesentliche Teile des Unternehmens gefunden. Darunter sind ein ehemaliger Apple-Topmanager und der dänische Konkurrent Bang & Olufsen.

Artikel veröffentlicht am ,
Loewe-Fernseher auf der Ifa 2012
Loewe-Fernseher auf der Ifa 2012 (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Eine Investorengruppe aus deutschen Familienunternehmern sowie ehemaligen Apple- und Bang-&-Olufsen-Topmanagern haben mit dem Vorstand der Loewe AG eine Vereinbarung zur Übernahme wesentlicher Teile von Loewe erzielt. Das gab das Unternehmen in einer Finanzmitteilung bekannt. Genauere Angaben zu den Investoren wurden nicht gemacht.

Stellenmarkt
  1. CCV Deutschland GmbH, Au in der Hallertau
  2. Aenova Group, Tittmoning

Am 17. Januar 2014 sollten ausführlichere Informationen veröffentlicht werden, sagte ein Sprecher Golem.de.

Über die Höhe des vereinbarten Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. In Folge der Transaktion soll die insolvente Loewe AG kurzfristig von der Börse genommen und abgewickelt werden. Der japanische Elektronikkonzern Sharp war mit 28,83 Prozent größter Anteilseigner von Loewe.

Übernommen würden jedoch nur "wesentliche Teile von Loewe". Neben der neuen Unternehmenszentrale in München blieben die Entwicklungszentren in Kronach und Hannover sowie weitere zentrale Unternehmensfunktionen am Hauptstandort Kronach bestehen, erklärte das Unternehmen. Wie viele der noch 650 Arbeitsplätze erhalten bleiben, ist unklar.

Der Hersteller hatte im Juni 2013 erklärt, dass mehr als die Hälfte seines Grundkapitals aufgebraucht sei. Loewe war am 1. Oktober 2013 vom Gläubigerschutz direkt in das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gegangen. Im Juli 2013 musste das Unternehmen mit Hauptsitz im oberfränkischen Kronach einen Antrag auf Gläubigerschutz stellen. In den vergangenen Monaten wurden bei Loewe bereits 180 Stellen abgebaut.

Die Verhandlungen mit den neuen Eignern müssen Monate gedauert haben: Bereits Ende Oktober 2013 wurde berichtet, dass sich ein erster Investor zum Kauf von Loewe entschlossen und ein konkretes, schriftliches Angebot für den Geschäftsbetrieb des Fernsehherstellers vorgelegt habe.

Nachtrag vom 17. Januar 2014, 11:25 Uhr

Wie Loewe erklärte, sind die Käufer die Investorengruppe Panthera, bestehend aus zwei Münchner Familienunternehmern und ehemaligen Apple- und Bang-&-Olufsen-Topmanagern um Jan Gesmar-Larsen. Gesmar-Larsen war von 1992 bis 1997 bei Apple, unter anderem als President EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht.

Von der Loewe AG wird ein Großteil der Arbeitnehmer, Markenrechte, Softwareentwicklungen und Lagerbestände übernommen. Die Montage in Kronach bleibe zur Qualitätssicherung erhalten. Die bereits im Sommer 2013 begonnene Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Hisense werde ausgeweitet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 24,99€
  3. 3,86€
  4. 5,99€

HanSwurst101 17. Jan 2014

Die hatten bei Apple, sowie bei anderen weltweiten Unternhemn noch nie groß was zu...

olleIcke 17. Jan 2014

Und in welcher Hinsicht erachtest du deinen Kommentar als konstruktiv? Ich find den...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

    •  /