Abo
  • Services:

Fixed Wireless Access: Verizon beginnt 2018 mit 5G als Festnetzersatz

Verizon bringt bereits im kommenden Jahr Vorstandard-5G in US-Haushalte. Erste Hinweise zu den Datenraten deuten aber eher auf LTE als auf 5G hin.

Artikel veröffentlicht am ,
Verizon setzt Vorstandard-Technik ein.
Verizon setzt Vorstandard-Technik ein. (Bild: Verizon)

Verizon bietet 5G als Fixed-Wireless-Zugang in der zweiten Jahreshälfte 2018 in mehreren US-Märkten an. Das gab das Unternehmen bekannt. Angaben zu Datenübertragungsraten im Download und Upload und zum Preis wurden nicht gemacht. In einem Video des Unternehmens über 5G-Tests sind Datenraten von über 1 GBit/s zu sehen. Solche Datenraten sind aber bereits mit 4G/LTE erreichbar.

Stellenmarkt
  1. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Diamant Software GmbH & Co. KG, Bielefeld

Mit WTTx 2.0 (Wireless Fiber To The X) seien Anbindungen bis zu 1 GBit/s bereits über LTE möglich, sagte Yuefeng Zhou, Chief Marketing Officer Huawei Wireless Network Product Line, Golem.de bereits im November 2016 in Tokio.

Verizon beginnt 5G in Sacramento

Verizon will 5G als Fixed Wireless kommerziell in drei bis fünf US-Märkten im Millimeterwellenspektrum bei 28 GHz anbieten. Begonnen wird in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien. Fixed Wireless Access bedeutet, dass das Mobilfunksignal über eine Antenne auf dem Dach oder am Fenster ins Haus gebracht wird, von wo Ethernet-Kabel und Wi-Fi die Versorgung bieten.

In ersten Tests im Februar 2017 bevorzugte Verizon das 28-GHz-Frequenzband, das die Behörde Federal Communications Commission seit Juli 2016 für die kommerzielle Nutzung zugelassen hat. Verizon arbeitet bei seinen 5G-Tests mit Ericsson, Cisco, Samsung, Intel, LG, Nokia und Qualcomm zusammen. Erste elf Tests von Verizon fanden in diesem Jahr in Sacramento, Ann Arbor (Michigan) Atlanta (Georgia), Dallas und Houston (Texas) Miami (Florida), Seattle und Washington (Washington DC), Bernardsville (New Jersey), Brockton (Massachusetts) und Denver (Colorado) statt.

Auch mit 5G bleibt Mobilfunk ein Shared-Medium, bei dem sich alle Nutzer die Kapazität in einer Funkzelle teilen. 5G soll aber für den Endkunden mindestens eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s überall im Netzwerk bringen. Der neue Mobilfunkstandard kommt offiziell bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und eine hohe Verfügbarkeit erreichen.

Nachtrag vom 1. Dezember 2017, 15:27 Uhr

Verizon-Sprecher Bob Varettoni‏ sagte Golem.de: "Über Einzelheiten unseres Angebots haben wir noch nicht gesprochen. Wir haben bereits angekündigt, dass die 5G-Geschwindigkeit die 1-GBit/s-Marke in Tests überschritten hat."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

AlmJosef 01. Dez 2017

Das viel größere Problem dürfte sein, dass man bei solchen Frequenzen zwingend eine...

LiPo 01. Dez 2017

https://www.youtube.com/watch?v=XLy7311NGOs jedes mal wenn ich ein werbevideo mit...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /