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Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.

Artikel von veröffentlicht am
Links der Medion S3500, dann der Xiaomi Mi Smart Band 4 und der Honor Band 5
Links der Medion S3500, dann der Xiaomi Mi Smart Band 4 und der Honor Band 5 (Bild: Katja Höhne)

Das Jahr hat gerade erst angefangen, die guten Vorsätze halten noch. Im Fitnessstudio sehen wir viele neue Mitglieder. Die meisten werden in wenigen Wochen schon wieder die Lust an der Bewegung verloren haben - schön für uns, weil wir dann nicht mehr auf den Zugang zu den Trainingsgeräten warten müssen.

Inhalt:
  1. Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
  2. Medion S3500 mit schwachem Display
  3. Fittes Fazit

Dabei gibt es ein paar Möglichkeiten, um die Motivation über kritische Phasen hinweg aufrechtzuerhalten oder zumindest so lange in Bewegung zu bleiben wie möglich. Etwa die Anschaffung einer Sportuhr oder eines Fitnesstrackers. Wer ein paarmal die empfohlene Tagesschrittzahl absolviert hat oder grün auf schwarzem Display sieht, dass dank des Trainings noch ein paar Kalorien für eine Extratüte Kartoffelchips übrig sind, bleibt vielleicht eher am Ball.

Wir haben uns drei aktuelle, mit rund 30 Euro nicht allzu teure Fitnesstracker angeschaut: den nur bei Aldi erhältlichen Medion S3500 sowie die im Fach- und Versandhandel verfügbaren Xiaomi Mi Smart Band 4 und Honor Band 5.

Alle müssen mit einem per Bluetooth gekoppelten Smartphone oder Tablet verwendet werden, bei allen funktioniert das mit nativen Apps unter Android und iOS. Und: Bei allen gibt es kein Frontend im Web, wie es bei Garmin oder Polar dazugehört, sowie keinen unmittelbaren Datenexport zu Strava oder ähnlichen Diensten.

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Auch der Funktionsumfang ähnelt sich. Die Tracker bieten unter anderem eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung am Handgelenk und die (abschaltbare) Anzeige von Nachrichten. Jedes der getesteten Geräte verfügt über mehrere Sportprofile für das Aufzeichnen von Trainingseinheiten, etwa Joggen oder Radeln. Alle drei können selbst keine Routen per GPS aufzeichnen, aber mithilfe vom Ortungssystem des Smartphones den gelaufenen oder gefahrenen Streckenverlauf speichern. Bei allen gibt es eine deutschsprachige App und lokalisierte Menüs.

Aldi Medion S3500

Beim Einrichten des Medion S3500 gibt es eine positive Überraschung: Wir müssen nicht zwingend ein Konto bei Medion anlegen, sondern können den Fitnesstracker und die dazugehörende Software auch ohne Namensnennung und Cloud verwenden. Aus Datenschutzgründen finden wir das klasse.

Die App weist uns darauf hin, dass wir beim Verlust oder Wechsel unseres Smartphones sowie beim Löschen der App alle Daten verlieren und deshalb lieber den ebenfalls verfügbaren Onlinemodus verwenden sollten. Aber trotzdem: Die Wahlmöglichkeit wünschen wir uns auch bei anderen Herstellern.

  • Der Medion S3500 ist nur bei Aldi erhältlich. (Bild: Katja Höhne)
  • Der Akku wird über den direkt am Gehäuse angebrachten USB-Stecker geladen. (Bild: Katja Höhne)
  • Besonders aussagekräftig sind die Angaben über Puls und Schlaf bei Medion nicht gerade. (Bild: Medion/Screenshot: Golem.de)
  • Die App ist übersichtlich aufgebaut. (Bild: Medion/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können genau bestimmen, welche Benachrichtigungen vom Handy wir am Handgelenk sehen möchten. (Bild: Medion/Screenshot: Golem.de)
  • Das Honor Band 5 ist vor allem unauffällig. (Bild: Katja Höhne)
  • Nicht schön, aber auch nicht weiter störend ist das merkwürdig verbastelt aussehende Ladekabel. (Bild: Katja Höhne)
  • Die App von Huawei liefert übersichtliche, interessant aufbereitete Daten. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Die Bandoptionen sind übersichtlich aufbereitet. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • GPS-Routen können nur mit dem gekoppelten Smartphone erfasst werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Das Xiaomi Mi Smart Band ist schön dünn. (Bild: Katja Höhne)
  • Zum Laden wird es aus dem Armband gedrückt. (Bild: Katja Höhne)
  • Mit dem Mi Smart Band 4 kann man beim Schlafen die volle Punktzahl erschlummern. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • Analysen und Datenaufbereitung wirken gelungen. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • Das Optionsmenü von Xiaomi ist übersichtlich aufbereitet. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
Der Medion S3500 ist nur bei Aldi erhältlich. (Bild: Katja Höhne)

Leider hört damit der Spaß beim S3500 auf. Das erste Problem haben wir bei der (freiwilligen) Eingabe unseres Geburtsdatums, bei der aufgrund eines Bugs die Monate und Jahre nicht angezeigt werden, und wir die Angaben per Gehör anhand eines Soundeffekts vornehmen müssen. Auch sonst wirkt die App nicht fertig: Ein weiteres schräges Problem ist etwa, dass bei manchen der späteren Trainingseinheiten trotz korrekt gezählter Schritte und korrekt hinterlegter Schrittlänge ein 10 Kilometer langer Rundkurs mit 30 Kilometern angezeigt wird.

Schade, denn die Hardware macht erst mal einen ganz guten Eindruck. Der Metallrahmen gefällt uns, das Band fühlt sich wertig an. Allerdings gibt es nach der reibungslosen Kopplung und einem Firmwareupdate gleich wieder etwas zum Kritisieren: Das Display startet bei der Gestenaktivierung (die übliche Drehung des Handgelenks) viel zu spät, so dass wir die Bewegung mehrfach durchführen müssen - extrem nervig!

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Medion S3500 mit schwachem Display 
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ghostbuster 20. Jan 2020

Das Honor Smartband 5 bietet sehr wohl die Möglichkeit die Armbänder zu tauschen, zudem...

Sportstudent 13. Jan 2020

Also unter Notify und Fitness als Alternativapp stimmen die Werte auch kein Stück mehr...

Iruwen 13. Jan 2020

dito

486dx4-160 11. Jan 2020

Mir fehlt da spontan auch die Fantasie des OP um auf ein schmissiges Erpressungsszenario...

Malocher 11. Jan 2020

Von Garmin und Withings/Nokia gibt es welche die sehen aus wie eine normale Uhr...


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