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Medion S3500 mit schwachem Display

Auch das Einschalten per Touch - nötig ist ein sehr festes Klopfen auf die untere Displayhälfte - funktioniert nicht oft auf Anhieb. Die schwergängige Aktivierung entpuppt sich allerdings bei Nacht als Vorteil: Das S3500 ist, wenn auch unfreiwillig, der Fitnesstracker, der uns nach dem Abstellen der Gestensteuerung mit Abstand am wenigsten durch unerwünschtes Leuchten beim Schlafen gestört hat.

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Allerdings leuchtet das Display selbst bei maximaler Helligkeitsstufe unter winterlich-grauem Himmel beim Training nicht stark genug. Wir können kaum erkennen, ob der Bildschirm überhaupt aktiviert wurde. Welche Bildschirmtechnologie zum Einsatz kommt und wie viele Pixel verbaut sind, wissen wir nicht. Amoled ist es sicher nicht, die Auflösung geht letztlich in Ordnung.

Immerhin machen die restlichen Funktionen keine Schwierigkeiten. Bei der Erfassung der Schritte und der Herzfrequenz erledigt der S3500 seine Aufgaben ohne Ausreißer. Medion gibt eine Akkulaufzeit von 7 Tagen an. In der Praxis kommen wir auf einen etwas niedrigeren Wert - aber wir hatten nicht das Gefühl, den Tracker ständig laden zu müssen.

Das Gerät ist wassergeschützt nach IP 67, was offiziell einem Meter Tauchtiefe entspricht und in der Praxis bedeutet, dass man es möglichst überhaupt nicht nass werden lässt. Der Medion S3500 ist bei Aldi für rund 30 Euro in drei Farben erhältlich.

Honor Band 5

Das auffälligste Merkmal des Honor Band 5 von Huawei ist der für einen Fitnesstracker relativ große, strahlend leuchtende Amoled-Bildschirm, der mit einer Größe von 0,95 Zoll mit 240 x 120 Pixeln auflöst. Damit kann man das dünne Wearable fast schon wie eine normale Armbanduhr verwenden, die selbst bei Sonnenlicht noch gut ablesbar ist. Es gibt viele schöne Zifferblätter, die Anzeige der Trainingsdaten ist vorbildlich.

Die Aktivierung per Geste funktioniert für unser Empfinden sogar fast eine Spur zu feinfühlig. Das Display wird immer wieder auch mal eingeschaltet, wenn wir andere Bewegungen machen. Unterm Strich ist uns das aber lieber als die verzögerte Aktivierung beim Tracker von Aldi. Die Gestensteuerung können wir abschalten, dann wird das Honor Band 5 nur noch durch das Antippen auf den Kreis am unteren Displayrand aufgeweckt.

  • Der Medion S3500 ist nur bei Aldi erhältlich. (Bild: Katja Höhne)
  • Der Akku wird über den direkt am Gehäuse angebrachten USB-Stecker geladen. (Bild: Katja Höhne)
  • Besonders aussagekräftig sind die Angaben über Puls und Schlaf bei Medion nicht gerade. (Bild: Medion/Screenshot: Golem.de)
  • Die App ist übersichtlich aufgebaut. (Bild: Medion/Screenshot: Golem.de)
  • Wir können genau bestimmen, welche Benachrichtigungen vom Handy wir am Handgelenk sehen möchten. (Bild: Medion/Screenshot: Golem.de)
  • Das Honor Band 5 ist vor allem unauffällig. (Bild: Katja Höhne)
  • Nicht schön, aber auch nicht weiter störend ist das merkwürdig verbastelt aussehende Ladekabel. (Bild: Katja Höhne)
  • Die App von Huawei liefert übersichtliche, interessant aufbereitete Daten. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Die Bandoptionen sind übersichtlich aufbereitet. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • GPS-Routen können nur mit dem gekoppelten Smartphone erfasst werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)
  • Das Xiaomi Mi Smart Band ist schön dünn. (Bild: Katja Höhne)
  • Zum Laden wird es aus dem Armband gedrückt. (Bild: Katja Höhne)
  • Mit dem Mi Smart Band 4 kann man beim Schlafen die volle Punktzahl erschlummern. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • Analysen und Datenaufbereitung wirken gelungen. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
  • Das Optionsmenü von Xiaomi ist übersichtlich aufbereitet. (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)
Das Honor Band 5 ist vor allem unauffällig. (Bild: Katja Höhne)

Stichwort aufwecken: Bei Nacht leuchtet uns der Tracker von Huawei zu stark. Falls es eine Möglichkeit gibt, die Helligkeit stark runterzuschrauben, haben wir sie nicht entdeckt (Spoiler: Beim Mi Smart Band 4 geht das). Weil es beim Honor keine richtige Sperre gibt, haben wir den Tracker von Huawei beim Schlafen nicht gerne getragen.

Eine Besonderheit ist, dass das Honor Band 5 als einziger Testkandidat auch die Sauerstoffsättigung des Bluts (SpO2) messen kann. Das ist etwas weniger spannend, als es klingt, aber auch nicht ganz sinnlos. Wir können damit etwa überprüfen, ob wir bei Touren in großer Höhe noch ausreichend Sauerstoff aufgenommen haben.

Die vom Honor Band 5 ermittelten Werte finden wir durchgehend plausibel. Die App könnte man minimal übersichtlicher gestalten, aber nach ein paar Tagen gewöhnten wir uns daran. Die Analysen sind übersichtlich, technische Probleme hatten wir nicht.

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 Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4Fittes Fazit 
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ghostbuster 20. Jan 2020

Das Honor Smartband 5 bietet sehr wohl die Möglichkeit die Armbänder zu tauschen, zudem...

Sportstudent 13. Jan 2020

Also unter Notify und Fitness als Alternativapp stimmen die Werte auch kein Stück mehr...

Iruwen 13. Jan 2020

dito

486dx4-160 11. Jan 2020

Mir fehlt da spontan auch die Fantasie des OP um auf ein schmissiges Erpressungsszenario...

Malocher 11. Jan 2020

Von Garmin und Withings/Nokia gibt es welche die sehen aus wie eine normale Uhr...


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