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Fitness: Peloton streicht Jobs und wechselt Chef aus

Rund 2.800 Beschäftigte verlieren ihren Job: Peloton steckt in der Krise – angeblich sind Amazon und Nike an einer Übernahme interessiert.
/ Peter Steinlechner und dpa
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Peloton-Logo auf dem Widerstandsrad eines Bike+ (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
Peloton-Logo auf dem Widerstandsrad eines Bike+ Bild: Peter Steinlechner/Golem.de

Der Fitnessgeräte-Spezialist Peloton will mit einem Chefwechsel und Sparmaßnahmen aus seiner Krise kommen. Peloton wolle mit 2.800 Jobs rund ein Fünftel der Arbeitsplätze streichen und stoppe den Bau einer Fabrik, berichtete das Wall Street Journal am 8. Februar 2022(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das Unternehmen.

Mitgründer John Foley sagte dem Blatt zudem, dass er den Chefposten aufgeben wolle. Den Spitzenjob solle Barry McCarthy übernehmen, der früher Finanzchef bei den Streaming-Anbietern Netflix und Spotify war.

Das könnte einen stärkeren Fokus auf Abo-Einnahmen (Test von Peloton App auf Golem.de) statt Hardware-Verkäufe bedeuten.

Peloton zählte am Anfang der Pandemie zu den großen Gewinnern. Viele Kunden geschlossener Fitness-Studios holten sich die vergleichsweise teuren Trainingsräder und Laufbänder der Firma nach Hause.

Peloton in der Krise

Doch der Boom flaute mit Lockerung der Corona-Beschränkungen ab, während Peloton offensichtlich die Nachfrage überschätzte. Im November musste die New Yorker Firma ihre Umsatzprognose für das bis Mitte 2022 laufende Geschäftsjahr zusammenstreichen – um bis zu einer Milliarde US-Dollar.

Peloton – Fazit
Peloton – Fazit (02:17)

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Da der Börsenwert von Peloton angesichts der Probleme von einst rund 50 Milliarden auf 8 Milliarden Dollar einbrach, erwägten zuletzt laut Medienberichten unter anderem Amazon und Nike Übernahmeangebote. Der Chefwechsel und die Sparmaßnahmen dürften aber darauf hinweisen, dass Peloton seine Zukunft als eigenständiges Unternehmen absichern will.

Die Peloton-Aktie, die zuletzt angesichts der Übernahmespekulationen um rund ein Fünftel hochsprang, gab nach Bekanntwerden der Unternehmenspläne im frühen US-Handel um mehr als drei Prozent nach.


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