Fitness-Apps: Asics kauft Runkeeper

Die Fitness-App Runkeeper gehört ab sofort zum Sportartikelhersteller Asics. Beide sind auf Laufen und Jogging spezialisiert. Für Endkunden soll sich vorerst nichts ändern. In letzter Zeit haben auch Adidas und Under Armour bereits bekannte Apps gekauft.

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Shoe-Tracking-Grafik von Runkeeper
Shoe-Tracking-Grafik von Runkeeper (Bild: Runkeeper)

Der japanische Sportartikelhersteller Asics kauft das aus Boston stammende Studio Runkeeper mitsamt seiner gleichnamigen App. Über die finanziellen Details der Transaktion liegen keine Informationen vor. In seinem Blog schreibt Jason Jacobs, Gründer von Runkeeper, dass sich für die Endkunden nicht viel ändern werde.

Asics und Runkeeper sind zwar in vielen Sportarten tätig, aber bei beiden stehen Laufen und Jogging besonders im Fokus. So habe Runkeeper mit seinem "Shoe Tracker" festgestellt, dass Schuhe von Asics bei den Nutzern mit Abstand am weitesten verbreitet seien, schreibt Jacobs.

Mit der Funktion können Sportler festhalten, wie viele Kilometer sie mit ihren jeweiligen Tretern schon gerannt sind, um rechtzeitig für Nachschub zu sorgen - bevor es etwa aufgrund mangelhafter Dämpfung zu Gelenkproblemen kommt.

Erst im August 2015 hatte Adidas für rund 220 Millionen die App Runtastic mitsamt dem gleichnamigen österreichischen Entwicklerstudio gekauft. Ein paar Monate vorher war bekanntgeworden, dass Under Armour die Apps Endomondo für 85 Millionen US-Dollar und Myfitnesspal für 475 Millionen US-Dollar übernommen hat.

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