Verfügbarkeit und Fazit

Bislang hat das zu einer Reihe von einfachen, aber ordentlich gemachten Umsetzungen von Spielen wie Flappy Bird und Snake, dazu To-do-Listen, ein paar für Reisen nützlichen Tools sowie schöne Ideen wie einen F2A-Authentikator für Google Auth geführt. Nett ist auch das von der Pebble zu Fitbit gewechselte News Headline, das aktuelle Schlagzeilen auf dem Display anzeigt.

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Was es fast nicht gibt: Apps von großen Firmen. Anwendungen von Facebook, Apple, Google oder Microsoft sind gar nicht zu finden. An Fluglinien gibt es nur die genannten British Airways und United Airlines. Dazu kommen ein paar Programme, auf die wir in Europa keinen Zugriff bekommen oder die hier keinen Nutzen bieten, etwa von Starbucks und Uber. Immerhin können wir Strava nutzen und unsere Lichtanlage mit Philips Hue steuern.

  • Treasure Trek heißt ein nettes kleines Casual Game von Fitbit selbst, bei dem wir mit "echten" Schritten nach Piratenschätzen suchen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Bezahlsystem für Apps und Zifferblätter ist relativ kompliziert. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit den LEDs auf der Rückseite der Versa Lite werden Puls und Sauerstoffsättigung gemessen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der vorinstallierten Strava-App sehen wir die absolvierte Laufstrecke. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Mit Hilfe der großen Klammer laden wir die Fitbit-Smartwatch auf. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die App Gallery ist übersichtlich sortiert. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Besitzer der Pebble kennen News Headlines schon. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Flappy ist die Fitbit-Version von Flappy Bird. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Um Apps ausführen zu können, müssen wir Genehmigungen erteilen. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Startseite der App von Fitbit (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
Treasure Trek heißt ein nettes kleines Casual Game von Fitbit selbst, bei dem wir mit "echten" Schritten nach Piratenschätzen suchen. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Die Bedienung der Apps funktioniert durchaus gut, allerdings müssen wir uns wie bei der ersten Version von Apples Watch OS teils auf lange Wartezeiten einstellen: Wenn größere Datenmengen vom Smartphone per Bluetooth auf die Uhr übertragen werden müssen, ist teils Geduld gefragt. Dann kann es schon mal eine halbe oder ganze Minute dauern, bis eine App wieder aktuell ist, und wir auf Strava die Strecken zu sehen bekommen, die wir gerade mit der Versa Lite gelaufen sind.

Die Versa Lite ist in mehreren Farbversionen für rund 160 Euro bei Fitbit selbst sowie im Handel erhältlich. Sie ist mit einer Höhe von 11 mm und einer Breite von rund 39 mm (ohne Taste) relativ klein. Der Packung liegt eine etwas kürzere und eine etwas längere untere Armbandhälfte bei, so dass die Uhr an jedes Handgelenk passen sollte. Sie ist laut Hersteller "wasserabweisend" bis 50 Meter, der Akku soll bei normaler Nutzung vier Tage lang durchhalten - was sich in der Praxis bei uns bestätigt hat.

Fazit

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Die Versa Lite von Fitbit ist ein grundsolides Wearable zum fairen Preis. Die Uhr sieht gut aus und wirkt wertig, die Bedienung mit Touchscreen und nur einer statt drei Tasten wie bei der Versa ist komfortabel und macht Spaß. Basisfunktionen wie die Erfassung einfacher Gesundheitsdaten - etwa von Schritten und Schlaf - und die Benachrichtigungen funktionieren sehr gut, und das bei einer ordentlichen Akkulaufzeit. Den Verzicht auf GPS finden wir allerdings schade.

Insgesamt haben wir nach einigen Tagen der Nutzung den Eindruck, dass sich Fitbit durchaus geschickt in einer Nische zwischen den auf Athleten fokussierten Sportuhren von Garmin und Polar sowie der Apple Watch und vergleichbaren Smartwatches positioniert hat. Mit der Versa Light bekommt man ein bisschen was von allem - aber eben keine fortgeschrittenen Sportanalysen und keine Apps von so gut wie jeder Fluglinie oder den großen Onlinekonzernen.

Wer einfach eine ordentliche Fitnessuhr mit den wichtigsten Basisfunktionen sowie eine Smartwatch möchte, für die auch unabhängige Entwickler ohne große Hürden eigene Programme entwickeln und vertreiben können, sollte einen Blick auf die Versa Lite werfen.

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 Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
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skyynet 11. Apr 2019

Ich habe damals die erste Pebble Smartwatch über Kickstarter gekauft und später die...

Kaleidosc0pe 10. Apr 2019

Das hier noch niemand die Amazfit Bip genannt hat * A-GPS * 1 Monate Akkulaufzeit * AoD...

KloinerBlaier 10. Apr 2019

Wieso soll man auf die Fitbit Versa beim Joggen verzichten? Das fehlende GPS kann hier...

TrollNo1 10. Apr 2019

Nein, leider gar nicht. Oder ist das darauf bezogen, dass beides ein Armband hat und ein...



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