Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr

Gutes Display und schickes Aussehen am Arm: Die Ionic vom Pebble-Eigner Fitbit erinnert entfernt an die Apple Watch. In der Praxis erweist sich die Smart- und Sportwatch eher als fit denn als pfiffig - dank Entwicklerwerkzeugen könnte sich das aber mittelfristig ändern.

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Die Fitbit Ionic hat ein relativ großes Display mit kräftigen Farben.
Die Fitbit Ionic hat ein relativ großes Display mit kräftigen Farben. (Bild: Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)

Da trage ich mit der Fitbit Ionic einen Mikrocomputer mit unfassbar fortgeschrittener Technik am Handgelenk. Aber was sagt jeder, dem ich das Wearable zeige? Statt angesichts von Satellitenempfang oder neuartiger Pulssensoren vor Ehrfurcht zu erstarren, heißt es fast jedes Mal: "Ach, die sieht ja gar nicht so schlimm aus wie auf Fotos".

Inhalt:
  1. Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  2. Langsame Apps und schnelle Sportler
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Tatsächlich hat es etwas Magisches: Auf Bildern und in Videos wirkt die Ionic seltsam bräsig, aber an dürren wie an dicken Armen verwandelt sie sich in ein Schmuckstück - so etwas habe ich noch nicht erlebt. Ich kann mich nicht entscheiden, ob das für oder gegen die Designer von Fitbit spricht.

Der Hersteller hat aber noch einen zweiten Trick geplant: Demnächst will Fitbit das Gadget in eine echte Smartwatch verwandeln. Bislang ist die seit mehreren Wochen erhältliche Ionic in erster Linie eine Sportuhr - dazu später mehr. Aber sobald Fitbit die Pläne umgesetzt hat, sollen Nutzer ähnlich wie bei der Apple Watch neue Apps installieren und ausführen können.

  • Nach dem Training ist die Route nur über die Strava-App auf der Ionic sichtbar. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Menü wirkt aufgeräumt und übersichtlich. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Kein Film, sondern nur ein Bildchen zum Start eines Lauftrainings. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Armbänder der Ionic lassen sich sehr einfach austauschen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Ladekabel der Fitbit Ionic hält magnetisch. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Diese Animationen wirken nicht sehr flüssig. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das Traing selbst ist aber gut gemacht. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • In der App (hier iOS) können Nutzer alle Daten abrufen. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
  • Die Tagesübersicht der App von Fitbit. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
  • Die Schlafanalyse geht sehr ins Detail und wirkt gelungen. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
  • App und Zifferblätter werden über die App auf die Uhr übertragen - per Bluetooth. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
  • Fast alle derzeit verfügbaren App stammen von Fitbit und gehören zur Grundausstattung einer solchen Uhr. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
  • Die Zifferblätter bieten etwas für fast jeden Geschmack. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
  • Auf dem Portal von Fitbit im Browser stehen auch alle Daten zur Verfügung. (Bild: Fitbit/Screenhot: Golem.de)
Nach dem Training ist die Route nur über die Strava-App auf der Ionic sichtbar. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)

Nach und nach sollen dann weitere Wearables auf Basis des hauseigenen Betriebssystems Fitbit OS erscheinen - Ankündigungen gibt es aber noch nicht. Der App Store für alle diese Geräte wird bereits auf der Webseite des Herstellers beworben. Er heißt offiziell Fitbit App Gallery und sollte eigentlich schon online sein, derzeit gibt es aber noch keinen Termin für die Eröffnung.

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Einen kleinen Ausblick auf die Apps gibt es trotzdem schon. Erstens sind alle Anwendungen, die ich auf der Uhr im Menü auswählen kann, deinstallierbare und auch wieder installierbare Apps, die von Fitbit stammen. Gemeint sind etwa Funktionen wie die Stoppuhr, der Wecker oder die Wettermeldungen.

Nur eine Nicht-Fitbit-App in Deutschland

Drei Apps stammen von Drittentwicklern, allerdings ist nur die vom Sportportal Strava auch in Deutschland erhältlich. Damit kann ich etwa ein gerade mit der Fitbit aufgezeichnetes Lauftraining anschauen, also die Route, die durchschnittliche Geschwindigkeit und ähnliche Werte. Eine richtig gute Vorabwerbung für das Ökosystem von Fitbit ist die App nicht.

Ich muss nämlich ein Nutzerkonto auf Strava haben, das ich zudem korrekt mit der Ionic verknüpfen muss - ohne Hilfe auf Foren wäre ich nie darauf gekommen, wie das geht. Selbst wenn alles korrekt funktioniert, ist das System ziemlich langsam, meine Lauf- oder Radfahrdaten werden erst einige Minuten nach dem Training angezeigt. Aber immerhin: Ohne die Strava-App habe ich auf der Uhr selbst gar keine Möglichkeit, solche Daten zu betrachten.

Die beiden anderen Apps von Drittentwicklern sind auf den im deutschsprachigen Raum ausgelieferten Ionic-Modellen nicht vorhanden, sie lassen sich hierzulande auch nicht nachträglich installieren. Die eine stammt von Starbucks - ich weiß nicht, wozu sie gut ist. Bei der anderen habe ich eine relativ klare Vorstellung: Sie stammt vom Musikstreamingdienst Pandora und soll eine relativ einfache Möglichkeit bieten, über Wiedergabelisten ein paar Hundert Songs auf die Ionic zu übertragen, um diese per Bluetooth-Kopfhörer oder -Lautsprecher anzuhören.

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Langsame Apps und schnelle Sportler 
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AmpMan 27. Nov 2017

such mal nach Xiaomi Huami AMAZFIT bip.

koehler.christian 25. Nov 2017

Funktioniert das inzwischen? Ich mache mit einer Fr235 oft Intervalltraining auf dem...

Askaaron 24. Nov 2017

Ja, die Pebble hatte auch hier Probleme und ich bereue es nicht, auf eine Gear S3...

DeathMD 22. Nov 2017

Wie können Daten anonymisiert sein, wenn sie sich das Recht raus nehmen, diese mit meinem...

stoneburner 22. Nov 2017

die müssen mit der implementierung noch warten bis die studie von den betreibern der...



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