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Fitbit Charge 4 im Test: Wohlfühl-Wearable mit GPS-Konditionsschwäche

Schritte, Puls und Kalorien erfassen klappt mit der Fitbit Charge 4 prima. Beim Laufen an der frischen Luft sind aber nur kurze Runden drin.

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Auch die Fitbit Charge 4 darf derzeit nicht auf Sportplätze.
Auch die Fitbit Charge 4 darf derzeit nicht auf Sportplätze. (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Bei sportkompatiblen Wearables gibt es zwei gegenläufige Trends: Einerseits klettern die Preise für High-End-Geräte etwa von Garmin. Wer das nötige Kleingeld hat, kann etwa für die Marq Driver bis zu 2.500 Euro ausgeben. Andererseits finden sich inzwischen sogar bei Aldi einfache Fitnesstracker für 30 Euro, die im Normalfall sofort beim Angebotsstart auch schon wieder ausverkauft sind.

Inhalt:
  1. Fitbit Charge 4 im Test: Wohlfühl-Wearable mit GPS-Konditionsschwäche
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Die Charge von Fitbit stellt da so etwas wie die mehr oder weniger goldene Mitte dar. Traditionell mit Preisen um die 150 Euro noch im bezahlbaren Rahmen, optisch nicht weiter auffällig und technisch nicht weiter aufregend. Vor allem in den USA hat der Hersteller viele Millionen Exemplare verkauft.

Jetzt ist die neueste Gerätegeneration da, und tatsächlich gibt es im Inneren der Fitbit Charge 4 eine größere Änderung: Erstmals ist ein GPS-Modul verbaut, so dass der Nutzer die Route beim Jogging oder bei einer Radtour auch ohne mitgenommenes Smartphone aufzeichnen kann.

Weitere wichtige Neuerung: Das Gehäuse ist aus Kunststoff statt aus Aluminium. Das ist schade, war aber wohl auch wegen der GPS-Antenne nötig. Trotzdem fühlt sich der recht breite Tracker wertig an. Bedient wird er mit einer Taste auf der Seite sowie mit Touchgesten am Display.

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Das LED-Bildschirmchen bietet kein Always-on, sondern wird mit dem bekannten Kippen des Handgelenks aktiviert. Das klappt nicht immer auf Anhieb, aber wenn es klappt, dann ist die Uhrzeit ohne spürbare Verzögerung sichtbar, was bei Trackern nicht selbstverständlich ist. Das Display ist in Schwarz-Weiß gehalten und bietet eine Diagonale von 39,9 Millimetern.

In der Sonne ist es gerade noch gut ablesbar. Wir haben den Verdacht, dass die Ingenieure von Fitbit hier zugunsten des Energiesparens in mutmaßlich langen Testreihen bis an die Grenze dessen gegangen sind, was man dem normalen Käufer noch zumuten kann.

Davon abgesehen ist die Charge 4 aber ein angenehm unkompliziertes Wearable. Auf dem Display können wir uns neben der Zeit in einer langen und schnörkellosen Liste unsere wichtigsten Vitaldaten wie die Schritte, den geschätzten Kalorienverbrauch und die Herzfrequenz anzeigen lassen.

Ein zweites Menü erlaubt Zugriff auf Benachrichtigungen, das dritte auf Funktionen wie eine Übersicht mit dem Wetter sowie Wecker und Alarme - die übrigens einen angenehm kräftigen Vibrationsmotor verwenden. Die meisten Einstellungen nehmen wir mit dem gekoppelten Smartphone vor, etwa die Auswahl der bis zu sechs gerade aktiv verfügbaren Sportarten.

Nachts lässt sich der Schlafmodus aktivieren, so dass der Bildschirm nur noch durch das Drücken der Taste eingeschaltet wird - eine simple Lösung, die viele andere Fitnesstracker und Sportuhren nicht hinbekommen. Zusätzlich können wir die Charge 4 verwenden, um wie Sporify auf unserem Smartphone wie mit einer Fernbedienung zu steuern. Und es gibt Fitbit Pay, das kontaktloses bezahlen erlaubt (in Deutschland unterstützt das unter anderem die Commerzbank).

Neu im Ökosystem von Fitbit sind die sogenannten Aktivzonenminuten - bei Garmin heißt exakt das Gleiche Intensitätsminuten. Es geht darum, innerhalb einer Woche auf eine bestimmte Zahl von aktiven Momenten zu kommen, etwa indem man 5 Minuten Aufwärmen für 10 Minuten Jogging (zählt doppelt) macht. Das ergibt dann 25 von anvisierten 150 Minuten, was wiederum eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist.

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Verfügbarkeit und Fazit 
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katze_sonne 25. Apr 2020

Also für deinen Wohnort beneide ich dich schonmal :) bei mir geht das mit dem Wandern...

theFiend 24. Apr 2020

Versteh ich nicht ganz... hier geht es ja um eine Abweichung auf eine Gesamtstrecke...

theFiend 24. Apr 2020

Gemessen an Wettbewerbern, wie z.B. der Huawei Watch GT2, die wirklich deutlich länger...

theFiend 24. Apr 2020

So genau wie ein Brustgurt werden die Uhren nie werden. Im Regelfall liegt der gemessene...


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