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Verfügbarkeit und Fazit

Bei Sportarten wie Laufen oder Radfahren ist bei der Charge 4 standardmäßig das GPS aktiviert. Das funktioniert sehr gut, das Signal der Satelliten hat die Uhr bei uns meist innerhalb von 10 bis 15 Sekunden zuverlässig gefunden.

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Die Routendaten finden wir für so einen Tracker ausreichend genau, die Abweichungen gegenüber einer mitgeführten teuren GPS- und Glonass-Sportuhr lagen bei mehreren 10-Kilometer-Läufen im völlig akzeptablen Bereich von 20 bis 30 Metern.

Allerdings: GPS leert bei der Charge 4 den Akku stärker, als wir das bei allen anderen Wearables am Handgelenk bisher erlebt haben. In ziemlich genau der einen Stunde Jogging ist der Akkustand um rund 30 Prozentpunkte gefallen.

Sprich: Viel länger als drei Stunden können wir mit dem Gerät nicht unterwegs sein. Das mag bei Spitzensportlern für einen Marathon reichen. Eine normale Wanderung können wir mit der Charge 4 nicht aufzeichnen. Nur wenn wir gar kein GPS verwenden, sondern lediglich Schritte und Puls sowie die anderen Alltagsdaten erfassen, kommt das Wearable nach unserem Eindruck auf die vom Hersteller angegebenen rund sieben Tage Laufzeit.

Übrigens gibt Fitbit selbst für den GPS-Modus rund fünf Stunden an - aber wie gesagt, wir halten das für illusorisch (zumal niemand eine Tour mit dem Gefühl absolvieren möchte, dass der Sportuhr gegen Ende die Puste ausgeht).

Die Fitbit Charge 4 ist in unterschiedlichen Farben erhältlich, der Preis liegt bei rund 150 Euro. In der Packung befindet sich neben dem Ladekabel mit Klemme sowohl ein normlanges und ein extralanges Band, die über einen gut gelösten Mechanismus in wenigen Augenblicken ausgetauscht werden können.

  • Die Fitbit Charge 4 ist in mehreren Farbversionen erhältlich. (Golem.de/ P. Steinlechner)
  • Auf der Rückseite befinden sich die Sensoren für die Pulsmessung und die Sauerstoffsättigung. (Golem.de/ P. Steinlechner)
  • Das Wearable wird mit einer Klemme an USB geladen. (Golem.de/ P. Steinlechner)
  • Die Streckendaten hat die Charge 4 ohne Smartphone erfasst. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Schlafanalyse von Fitbit gehört zu den besten im Markt. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Linie mit der Sauerstoffsättiung (Pulsoximeter) zeigt: Alles im grünen Bereich. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Benachrichtigungen können wir per App ein- und ausschalten. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt mehrere Zifferblätter für die Charge 4 - alle in Schwarz-Weiß. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Jeweils sechs Sportarten passen auf das Wearable, aber die Auswahl können wir jederzeit ändern. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Das Hauptmenü der App von Fitbit (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
Die Fitbit Charge 4 ist in mehreren Farbversionen erhältlich. (Golem.de/ P. Steinlechner)

Das Kunststoffband fühlt sich erst etwas steif und wenig hochwertig an, den Tragekomfort fanden wir dann aber völlig in Ordnung. Das Wearable ist laut Hersteller "wasserabweisend bis 50 Meter".

Fazit

Mit der Charge 4 verbindet Fitbit ziemlich geschickt die Vorteile einer klassischen Sportuhr mit denen eines typischen Fitnesstrackers. Dadurch ist das Wearable leicht und angenehm zu tragen, aber das Display ausreichend groß für den Einsatz als Armbanduhr - und ganz gut aussehen tut das Ding auch. Die ermittelten Werte finden wir durchgehend stimmig, besonders loben möchten wir die Schlafanalyse.

In dem Zusammenhang: Ähnlich wichtig wie die Hardware finden wir bei Sport- und Fitnessuhren die Software, also die App auf dem Smartphone und im Browser. Hier spielt Fitbit zusammen mit Garmin und Polar in der ersten Liga - und bietet im Gesamtpaket viel mehr als einige Hersteller, die preisgünstigere Fitnesstracker anbieten.

Bei der Charge 4 sind es das Display bei Sonneneinstrahlung sowie die kurze GPS-Laufzeit, über die man sich besser vor dem Kauf Gedanken macht. Der Bildschirm mag für die meisten Nutzer gerade noch in Ordnung gehen. Aber wer sehr viel in der Sonne unterwegs ist oder nicht mehr ganz so gut sieht, ärgert sich langfristig.

Ähnlich ist die Sache beim Akku: Wer häufig oder länger mit GPS unterwegs ist, greift besser zu einer konditionsstärkeren Sportuhr. Alle anderen Anwender können sich mit der Charge 4 ein gelungenes Alltags- und Trainingsgerät ans Handgelenk schnallen.

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 Fitbit Charge 4 im Test: Wohlfühl-Wearable mit GPS-Konditionsschwäche
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katze_sonne 25. Apr 2020

Also für deinen Wohnort beneide ich dich schonmal :) bei mir geht das mit dem Wandern...

theFiend 24. Apr 2020

Versteh ich nicht ganz... hier geht es ja um eine Abweichung auf eine Gesamtstrecke...

theFiend 24. Apr 2020

Gemessen an Wettbewerbern, wie z.B. der Huawei Watch GT2, die wirklich deutlich länger...

theFiend 24. Apr 2020

So genau wie ein Brustgurt werden die Uhren nie werden. Im Regelfall liegt der gemessene...


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